Aktuelles

Ein kleiner Drache reist zur Vernunft

Beeindruckende "Tabaluga"- Inszenierung unter der Leitung von Jutta Gerhold am Gymnasium an der Heinzenwies

Das beliebte Musical "Tabaluga" von Peter Maffay und Rolf Zuckowski auf die Bühne zu bringen, das hatte sich Musiklehrerin Jutta Gerhold in ihrem letzten Jahr an der Heinzenwies zusammen mit ihrem Chor vorgenommen und in die Tat umgesetzt. Am vergangenen Donnerstag- und Freitagabend war es endlich soweit und nach langem Proben startete der junge Drache Tabaluga (abwechselnd gespielt von Leander Lindemann und Marvin Ballat) auf die Reise zur Vernunft. Von seinem Vater Tyrion (Friedrich Krieger) ermahnt, bricht Tabaluga auf, um erwachsen und vernünftig zu werden. Auf einer virtuosen Videoinstallation, die das Bühnenbild des Musicals ergänzte, lässt der junge Drache die Erde hinter sich und landet auf dem Mond (gesprochen von Ingo Reidenbach). Auf seiner langen Reise, die von einer Erzählerin (Lisa Giloy) kommentiert wird, begegnet er dem Riesen (Mike Sidon) und dem Kind des Riesen (Jessica Emter), dem Baum (Annabell Lutz) und dem Feuersalamander (Elena-Juliette Walber), der ihm die Lehre mit auf den Weg gibt: "Jeder bleibt, wie er ist." Tabaluga trifft die Ameisenkönigin (Laura Weber), die Ameise (Philippine Zerfass) und erlebt den Ameisentanz, vorgeführt von der Klasse 6a. Auf seiner weiteren Reise landet er in einer Kaulquappenschule, begegnet dem Frosch (Pauline Becker) sowie dem Storch (Julius Lindemann), der ihn auf das unergründliche Meer und die weise Schildkröte Nessaja verweist. Die Delfine (Julian und Paulin Meigen) lachen den Vernunft suchenden Drachen aus: Sie erfreuen sich lieber am Leben und leiten eine fulminante Akrobatikvorführung der Meeresbewohner ein, die auf der Bühne Salto schlagen, Purzelbäume und Bocksprünge vollführen. Schließlich findet der kleine Drache die weise Schildkröte Nessaja (Fabienne Leyendecker), die ihm erzählt: "Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt." Durch Nessaja erkennt der Drache: "Vernünftig, wer ist das schon?" Neben den beeindruckenden Sololeistungen der zumeist noch jungen Darsteller, überzeugte auch der Chor der Klassen 5, 6 und 7 sowie die Band um Konstantin Schneider, Gerrit Schmieden und Jan Herbst. Jutta Gerhold gelang zusammen mit ihren beiden Regieassistentinnen Katja Gerhardt und Anne Leib ein unvergesslicher Musicalabend. (Sd)



Landesfinale "Jugend debattiert": Sarah Schott und Jan Schüßler zufrieden mit ihrer Leistung

Sarah Schott und Jan Schüßler aus Idar-Oberstein konnten am vergangenen Mittwoch beim Wettbewerb "Jugend debattiert" im rheinland-pfälzischen Landtag mit ihrem rhetorischen Geschick überzeugen. Zwar reichte es nicht für das Finale der besten acht von 32 Teilnehmern, jedoch war es nach der Qualifikationsrunde vor allem für einen der beiden Teilnehmer sehr knapp ausgegangen.

"Das Ergebnis ist für uns nicht enttäuschend", betont Koordinatorin Anne Leib vom Regionalverbund "Mittlere Nahe" dem unter anderem das Gymnasium an der Heinzenwies und die Alfred-Delp-Schule aus Hargesheim angehören. Je zwei Teilnehmer beider Schulen nahmen am Landeswettbewerb "Jugend debattiert" teil, nachdem sie ein dreitägiges Rhetorik-Seminar in Bingen auf die Debatten vorbereitet hatte.

Sarah Schott war nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung, befand aber, dass "es ein riesiger Erfolg war so weit gekommen zu sein". Sorgen bereitet ihr aber der Umstand, dass viele der Juroren unterschiedlich bewerten. Sie werden in Dreierteams zu den Debatten geschickt und müssen in den Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft Punkte vergeben. Wer welche Debatte auf welchem Niveau ansetzt, ist aber von Jury zu Jury unterschiedlich. So können Debatten auf gleichem Niveau plötzlich völlig andere Punktzahlen haben. "Das ist nicht gerecht", findet Sarah. Sie hatte zweimal großes Pech mit einer zu strengen Jury und wäre wohl ein paar Plätze in der Rangliste höher gerutscht, wenn die Bewertung einheitlich abgelaufen wäre.

Jan Schüßler scheiterte sogar nur sehr knapp. Er war gleichauf mit dem Sechst- und Fünftplatzierten und nur wenige Punkte vom vierten Platz entfernt, der zur Finalteilnahme qualifiziert. Anne Leib hat für das erste Landesfinale ohne "Heinzenwies-Beteiligung" eine schlüssige Erklärung. "Die Konkurrenz ist größer geworden, unsere Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei und die betreuenden Lehrer haben auch erst letztes Jahr angefangen." Dennoch ist sie sich sicher: "Augenmerk liegt jetzt auf dem nächsten Jahr. Dieses Jahr war es die Aufwärmphase".

Gewonnen haben der 14-jährige Daniel Ternes vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium aus Koblenz und der 19-jährige Sebastian Waic vom Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße. Sie vertreten zusammen mit den Zweitplatzierten Sarah Eiden aus Hermeskeil und Timo Natter aus Landstuhl das Land Rheinland-Pfalz beim Bundesfinale.
(Matthias Keidel)



Ein Drache in der Heinzenwies

Am 3.und 4. Mai um 20.30 erwartet das Gymnasium an der Heinzenwies spektakulären Besuch: ein Drache namens Tabaluga ist auf einer langen Reise und macht Station. Sein Vater, der Altdrache Tyrion, hat ihn auf Wanderschaft geschickt, um die Vernunft zu entdecken. Viele werden sich an Peter Maffays Musical aus den Neunziger Jahren erinnern, das vom Chor der Klassen 5, 6 und 7 unter Leitung von Jutta Gerhold neu inszeniert wurde Tabaluga (Marwin Ballat und Leander Lindermann) begegnet dem Mond, vielen Tieren und Sagen umwobenen Gestalten…Die Technik - AG und etliche Lehrerinnen und Lehrer haben mit bei den Vorbereitungen geholfen. Die Schulgemeinschaft freut sich auf ein zahlreiches, neugieriges Publikum.



"...die Blumen haben fein geschmeckt." - Lesung mit Journalistin Daniela Martin am Gymnasium an der Heinzenwies

Zwei ungewöhnliche Religions- und Ethikstunden erlebten die Stufen 11 und 12 am Heinzenwies-Gymnasium am gestrigen Donnerstag. Auf Einladung von Oberstudienrätin Susanne Schwab stellte die Journalistin Daniela Martin in Kooperation mit Stadtjugendamt und Schalom-Verein die Biographie ihrer Urgroßmutter Anna Lorenz vor, die den Titel "Die Blumen haben fein geschmeckt." trägt. In einer Mischung aus Lesung, Vortrag und Gespräch schilderte sie eindrucksvoll, wie ihre 1893 geborene Urgroßmutter um Weihnachten 1917 an einer akuten Psychose erkrankte und 1918 auf polizeiliche Anordnung in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Die Diagnose Schizophrenie kannte man zu diesem Zeitpunkt noch kaum. Anhand der Geschichte von Anna Lorenz zeichnete Daniela Martin ein beeindruckendes Stück Psychiatriegeschichte von den 1920er Jahren bis in die Zeit des Nationalsozialismus nach, das zunächst von einem öden Anstaltsalltag, Hunger, aber auch Hilflosigkeit im Umgang mit den Kranken gekennzeichnet war. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie die Machtergreifung der Nazis und ihre Propaganda den Umgang mit den psychisch kranken Menschen veränderte. So gab es die Aktion T4, die in den Jahren 1940/41 insgesamt 70000 behinderte und psychisch Kranke das Leben kostete. Auch Anna Lorenz wurde 1940 in Pirna-Sonnenstein in der Gaskammer ermordet. Besonders berührend schildert Daniela Martin, wie die letzten Lebensstunden ihrer Urgroßmutter ausgesehen haben müssen. Der NS-Euthanasie fielen nach heutigen Schätzungen insgesamt ca. 300000 Menschen zum Opfer. Im Anschluss beleuchtete die Autorin anhand ihrer eigenen Familie den Umgang mit dem Thema bis heute. So wurde über das Schicksal ihrer Urgroßmutter in der Familie lange geschwiegen, ein Schweigen, das - wie Frau Martin feststellen konnte - typisch bei Angehörigenfamilien war. Die Scham über eine psychische Erkrankung in der Familie dominierte. Erst in den 1970er und 1980er Jahren änderte sich dies und die historische Aufarbeitung begann. Daniela Martin selbst erfuhr erst in den 1990er Jahren als Studentin von der Schizophrenieerkrankung ihrer Urgroßmutter. Daher geht es ihr heute nicht nur um das historische Gedenken, sondern auch um die Frage, wie unsere heutige Gesellschaft mit Menschen umgeht, die nicht in das Schema der vermeintlichen Normalität passen.



Heinzenwies Gymnasium gewinnt zum dritten Mal in Folge die Stadtmeisterschaft im Fußball

An dem diesjährigen Turnier nahmen jeweils zwei Mannschaften des Göttenbach Gymnasiums, der BBS Wirtschaft, der BBS Technik, des Heinzenwies Gymnasiums sowie eine Mannschaft der Realschule Plus teil. Die Vorrunde wurde zunächst in zwei Gruppen gespielt. Als Gruppenzweiter erreichten wir die Vorschlussrunde. Es standen uns jetzt die zwei Mannschaften der BBS Wirtschaft gegenüber, die bis zu diesem Zeitpunkt alle ihre Spiele gewonnen hatten. Im Halbfinale siegten wir 1 : 0. Im Finale stand uns die erste Mannschaft der BBS Wirtschaft gegenüber. Es gelang uns zunächst, durch ein Tor von Marius Franzmann in Führung zu gehen. Danach drehte unser Gegner mächtig auf und schnürte uns in unserer Hälfte ein. Durch unseren unbändigen Siegeswillen und eine eiserne Disziplin in der Abwehrarbeit schafften wir es schließlich, den Vorsprung über die Zeit zu retten.



Philipp Lorenz ist Schulsieger bei Geographie-Wettbewerb "Diercke Wissen"

Der diesjährige Schulsieger bei dem Geographie-Wettbewerb "Diercke Wissen" am Gymnasium an der Heinzenwies heißt Philipp Lorenz, ist 16 Jahre alt und kommt aus der Klasse 10d. Der Wettbewerb "Diercke Wissen" ist aus dem ehemaligen Wettbewerb National Geographic Wissen hervorgegangen und ist der größte deutsche Schülerwettbewerb im Bereich Geographie. 250.000 Schülerinnen und Schüler nehmen jedes Jahr an der beliebten Veranstaltung teil. Mit seinem Sieg hat Philipp Lorenz nun die ersten beiden Hürden gemeistert und sich für den Landesentscheid in Rheinland-Pfalz qualifiziert. Damit rückt die Chance auf den Titel des besten Geographieschülers/der besten Geographieschülerin in Deutschland näher. Das große Finale, bei dem sich die Landessieger aus den verschiedenen Bundesländern treffen, findet am 1. Juni 2012 in Berlin statt.



"Tolle Leistung!" - Abiturfeier 2012 am Gymnasium an der Heinzenwies

Eine tolle und nicht alltägliche Leistung konnte Schulleiter Werner Lehnen am vergangenen Freitagabend verkünden, denn alle 55 Abiturientinnen und Abiturienten am Gymnasium an der Heinzenwies haben in diesem Jahr die Reifeprüfung bestanden, 13 von ihnen sogar mit der begehrten Eins vor dem Komma. Einmal gab es sogar die Traumnote 1,0. Oberstudienrätin Gabriele Presser stellte daher in ihrer Rede in Frage, ob es um die Bildung wirklich so schlecht bestellt sei, wie in den Medien beklagt. Schule sei insofern gerecht, als sie jedem dasselbe Angebot mache, diese Chancen aber auch genutzt werden müssten, was den 55 Abiturientinnen und Abiturienten sehr gut geglückt sei. Nicht der Bildungshintergrund der Eltern sei entscheidend, sondern ein liebevolles Elternhaus, das den Kindern den Rücken stärke und Verlässlichkeit garantiere. Schule habe die Aufgabe, gesellschaftsfähig zu machen und sie hoffe, dass die Jahre an der Heinzenwies dazu beigetragen hätten. Die Lehrerin erinnerte an viele gemeinsame Aktivitäten mit der Stufe: die Wiederbelebung des Chörchens, die ersten Schülerfirmen, den Wettbewerb Jugend debattiert, den Showabend der Stufe, die Mitwirkung vieler in der SV, bei der Technik-AG. Viele Schülerinnen und Schüler hätten sich engagiert, ob bei Fußball, Golf oder Theater, und so das Bild der Schule nach innen und außen geprägt. Auch Frau Dr. Ulrike Ambrosius als Vertreterin der Eltern blickte auf 81/2 Jahre Schulzeit zurück und stellte heraus, die Eltern hätten versucht, ihren Kindern Wurzel und Flügel gleichermaßen zu geben. Auch sie hob hervor, dass Leistung nicht das Einzige sei, sondern eine gelebte Schulgemeinschaft eine Schule auszeichne, was an der Heinzenwies erfolgreich gelungen sei. In diesem Zusammenhang erinnerte sie noch einmal an einige "Highlights" der vergangenen Jahre: den römischen Abend, den Mathematikabend, den Spendenmarathon, Theateraufführungen, Schulkonzerte, Schüleraustausche, Schülerfirmen, Klassenfahrten, die gemeinsame Schulvereinbarung, die traditionellen Weihnachtskonzerte, die Fahrten zum CERN in die Schweiz und zur Bundesgartenschau nach Koblenz. Neben ihrem Dank an das Lehrerkollegium erinnerte Frau Dr. Ambrosius auch an die verstorbenen Kollegen Frau Hohn und Herrn Willems. Sie gab den Abiturientinnen und Abiturienten mit auf den Weg: "Geht auch durch Türen, wo ihr nicht wisst, was euch dahinter erwartet. Geht euren ganz persönlichen Weg, macht Fehler und übernehmt Verantwortung dafür." Lisa Weglinski, Florian Ambrosius-Eichner und Matthias Keidel verabschiedeten sich als Vertreter der Stufe mit einer überaus humorvollen und launigen Rede von der Schule und dankten für eine angenehme Schul- und Lehrzeit. Umrahmt wurde die Feier durch zahlreiche Musikbeiträge: Das Schulorchester spielte unter Leitung von Studienrätin Ursula Koch-Czepluch die symphonische Suite "Lord of the ring", es folgten Jan-Felix Klein und Kathrin Klein mit der Gambensonate D-Dur von Johann Sebastian Bach, später am Abend waren Selina Holtermann und Samira Schneider mit einem Walzer von A. Khachaturian am Klavier zu hören und zum Schluss sangen Lena Zimmermann und Matthias Keidel "Fix you" von Coldplay, begleitet von Jan-Felix Klein. Nach der Überreichung der Abiturzeugnisse und der Ehrungen und Auszeichnungen verabschiedeten sich die Abiturientinnen und Abiturienten mit ihrem Abisong "Abi rouge - es war uns eine Ehre" von ihrer Schule.
Auszeichnungen und Buchpreise für sehr gute Leistungen im Abitur erhielten: Florian Ambrosius-Eichner, Annabelle Annen, Samira Bauerfeind, Maximilian Budau, Marlene Xenia Haupt, Tobias Juchum, Florian Kindermann, Jan-Felix Klein, Franziska Lind, Lilo Ritter, Katharina Rittmann, Lisa Weglinski und Maximilian Willrich. Der Buchpreis der Ministerin für soziales Engagement ging an Lisa Weglinski. Sie erhielt auch die Pierre-de-Coubertin-Medaille des Landessportbundes Rheinland-Pfalz für besondere Leistungen im Schulsport sowie ein Buchgeschenk, da sie ihre Facharbeit über den Wettbewerb "Jugend debattiert" dem Bildungsministerium zur Verfügung gestellt hat. Geehrt wurden auch Maximilian Budau (besondere Leistungen in Physik), Franziska Egidi (besondere Leistungen in Biologie), Jan-Felix Klein (Musik), Florian Ambrosius-Eichner (Musik, Jugend debattiert, Technik), Matthias Keidel (Jugend debattiert), Lisa Weglinski (Jugend debattiert), Sebastian Wagner (Technik), Matthias Gerhardt (Schülerassistent), Tobias Juchum (Schülerassistent).

Bildergalerie der Abi-Feier 2012

Gemeinsamer Abschied - Idar-Obersteiner Gymnasien feiern Abiturgottesdienst in der Christuskirche

"Beständigkeit und Neuanfang" - so lautete das Motto des diesjährigen gemeinsamen Abiturgottesdienstes von Göttenbach-Gymnasium und Gymnasium an der Heinzenwies. Schon in ihrer Begrüßung stellten die Schülerinnen und Schüler heraus, dass es ihnen um die Verbindung von Altem und Neuem gehe, dass sie die Schule zwar hinter sich lassen, dass eine "schöne gemeinsame Zeit" sich dem Ende zuneige, sie aber zugleich die Hoffnung haben, dass nicht alle Verbindungen abbrechen werden. So drehte sich auch die Ansprache von Pfarrer Günther Kochheim zu Joh 14,1-6 um die Begriffe "Beständigkeit", "Neuanfang" und "Abschied". Er wies darauf hin, dass die Menschen bei Abschieden und Neuanfängen nicht allein seien und betonte, Jesu Wort richte sich auch an die, deren Lebensweg nicht vorgezeichnet und geradlinig verlaufe. Abschließend wünschte er allen Abiturientinnen und Abiturienten eine gute Reise auf ihrem Weg ins Leben. Für die Gäste hatten sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr eine Besonderheit überlegt: Sie verteilten kleine Karteikarten und baten die Anwesenden, ihre Ziele und Wünsche für die nächste Zeit zu notieren. So kann jeder Gottesdienstbesucher nach einiger Zeit überprüfen, ob diese in Erfüllung gegangen sind. Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Gottesdienst durch Schülerbeiträge, den Chor des Musikgrundkurses der MSS 13 des Gymnasiums an der Heinzenwies und den Chor des Göttenbach-Gymnasiums. Die Kollekte bestimmten die Schülerinnen und Schüler für die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld.



Regionalentscheid "Jugend debattiert" erstmals an der Heinzenwies

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr der Regionalentscheid des bundesweit ausgetragenen Rhetorik-Wettbewerbs "Jugend debattiert" am Gymnasium an der Heinzenwies statt. Dem Engagement der Lehrerinnen Gabriele Presser und Anne Leib ist es zu verdanken, dass im Laufe des letzten Jahres ein eigener Schulverbund "Mittlere Nahe" gegründet werden konnte. 24 Schülerinnen und Schüler aus Bad Kreuznach, Hargesheim und Idar-Oberstein traten am vergangenen Dienstag in zwei Vorrundendebatten und einer Finaldebatte gegeneinander an, um die Sieger zu ermitteln, die dann im April auf den Landeswettbewerb in den Mainzer Landtag fahren dürfen. Bewertet wurden die Kategorien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Im Bereich der Sekundarstufe I ging es in der Finalrunde um die Streitfrage, ob ein Führerschein im Umgang mit sozialen Netzwerken verpflichtend eingeführt werden soll. Folgende Platzierungen wurden erreicht, wobei die Erst- und Zweitplatzierten das Ticket nach Mainz gelöst haben: 1. Katharina Bück (Alfred-Delp-Schule, Hargesheim), 2. Sarah Schott (Gymnasium an der Heinzenwies), 3. Philipp Lorenz (Gymnasium an der Heinzenwies), 4. Lukas Machemer (Alfred-Delp-Schule, Hargesheim). Im Bereich der Sekundarstufe II wurde die Frage debattiert, ob es für Jugendoffiziere der Bundeswehr erlaubt sein sollte, an Schulen für den Dienst bei der Bundeswehr zu werben. Hier wurden folgende Siegerinnen und Sieger ermittelt: 1. Lucas-Raphael Müller (Alfred-Delp-Schule, Hargesheim), 2. Jan Schüßler (Gymnasium an der Heinzenwies), 3. Astrid Fastenrath (Gymnasium an der Heinzenwies), 4. Anna Libor (Alfred-Delp-Schule, Hargesheim).


Architekt Stephan Heß bereichert den Kunstunterricht am Gymnasium an der Heinzenwies

Im Rahmen des Kunstunterrichts im Grundkurs Bildende Kunst nahm am 08. 03. 2012 der Architekt Stephan Heß, Vater einer Schülerin des Kurses, die Einladung der Kunstlehrerin Frau Dr. Marra-Römisch an, eine Doppelstunde mit seinem Fachwissen zu bereichern.
Thema des Kunstunterrichtes war an diesem Nachmittag die Kirche Santa Maria del Fiore in Florenz des Architekten Filippo Brunelleschi.
Herr Heß konnte beeindruckend darstellen, welch architektonisches und handwerkliches Meisterwerk die Konstruktion und Ausführung dieses Kuppelbaus selbst aus der Sicht der heutigen Technik darstellt. Die Schülerinnen waren beeindruckt neben der ästhetischen Schönheit der Kuppel zu erfahren, welch enormer Aufwand an Material, Technik, Statik, Arbeitsformen und Erfindungsgeist in der damaligen Zeit nötig war. Der Architekt begeisterte die Schülerinnen mit seiner anschaulichen Darstellung über die benötigten Materialien, über den Aufbau eines Lehrgerüstes sowie über die Dimensionen des Bauwerkes und der Arbeiten, die alle ohne Kran oder sonstige technische Hilfsmittel bewältigt werden mussten.
In seinen Bezügen zu modernen Bauwerken konnte erkannt werden, dass die Baumeister der damaligen Zeit bereits über dieselben Denkdimensionen verfügten wie heute, allerdings eine große Kreativität aufbringen mussten, um mit den technischen Anforderungen fertig zu werden.
Die Verbindung von Kunstunterricht, aktiver Elternbeteiligung und engagiertem Fachwissen erlebte der Kurs als eine besondere Bereicherung.



Fabrice Ruppenthal gewinnt Kreislesewettbewerb

Fabrice Ruppenthal aus der Klasse 6a des Gymnasiums an der Heinzenwies hat am vergangenen Donnerstag, 23.02.2012, den alljährlich stattfindenden Kreislesewettbewerb gewonnen. Bereits im Dezember war Fabrice zum Schulsieger des Gymnasiums an der Heinzenwies gekürt worden. Nun setzte er sich auf Kreisebene gegen fünf Mitbewerberinnen und Mitbewerber anderer Schulen durch und wird im April den Kreis Birkenfeld bei dem Regionalentscheid in Trier vertreten.



Gymnasium an der Heinzenwies: "Jugend debattiert" auf breiter Basis

Durch die Ausbildung neuer Projektlehrerinnen konnte der Wettbewerb "Jugend debattiert" am Gymnasium an der Heinzenwies in diesem Jahr auf eine ungewöhnlich breite Basis gestellt werden, was sich an der hohen Beteiligung sowohl an den Klassenentscheiden als auch am Schulwettbewerb zeigte. Am vergangenen Donnerstag und Freitag nun wurden die Schulsieger ermittelt, die die Schule dann im März bei dem Regionalentscheid vertreten werden, der in diesem Schuljahr zum ersten Mal an der Heinzenwies ausgetragen wird. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klassen 8-10) debattierten in den Vorrunden die Fragen "Sollen wie in Schweden Schülerinnnen und Schüler Lehrkräfte im Unterricht duzen dürfen?" und "Sollen Schülerinnen und Schüler über das Profil ihrer Schule mitbestimmen dürfen?" Für das Finale, in dem es um die Frage "Sollen Jungen und Mädchen in bestimmten Fächern getrennt voneinander unterrichtet werden?" ging, konnten sich folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizieren: Hannah Herrmann (9a), Philipp Lorenz (10d), Gerrit Schmieden (10a) und Sarah Schott (10a). Die Jury, die die Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsführung und Überzeugungskraft zu bewerten hatte, sah Philipp Lorenz und Sarah Schott gemeinsam auf dem ersten Platz, so dass die beiden die Schule beim Regionalentscheid vertreten werden.
Die Sekundarstufe II (MSS 11-13) beschäftigte sich in ihren Debatten am Freitag zunächst mit den Fragen "Soll Theater/Darstellendes Spiel als Pflichtfach eingeführt werden?" und "Soll auch in Deutschland eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahranfänger eingeführt werden?". Im Finale, für das sich Alexander Busneag (MSS 11), Astrid Fastenrath (MSS 11), Matthias Keidel (MSS 13) und Jan Schüssler (MSS 12) qualifizieren konnten, mussten sich die Debattanten mit der Frage "Soll auf Lebensmitteln nur noch das Verbrauchsdatum angegeben werden dürfen?" auseinandersetzen. Das hohe Niveau aller vier Schülerinnen und Schüler machte es der Jury besonders schwer: Schließlich konnten sich Jan Schüssler (1. Platz) und Astrid Fastenrath (2. Platz) durchsetzen, auf die nun auch der Regionalentscheid wartet.
(Sd)


Heinzenwies-Gymnasium für Medienkompetenz ausgezeichnet

Anlässlich des Safer-Internet-Days am vergangenen Dienstag in den Räumen des ZDF in Mainz ist das Gymnasium an der Heinzenwies als Medienscoutschule ausgezeichnet worden. In ganz Rheinland-Pfalz wurde diese Ehrung nur sechs Schulen zuteil. Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß und Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff nahmen bei dem Landesaktionstag die Auszeichnungen vor. Sie lobten den Einsatz der Schule für eine nachhaltige Medienerziehung. Die Medienscouts sind am Gymnasium an der Heinzenwies bereits seit 2009 aktiv. 2010 durften sie den Landesdatenschutzbeauftragten Edgar Wagner besuchen. In Mainz hatten drei Heinzenwies-Medienscouts (Lisa Giloy, Maximilian Knapp (7d) und Alea Mentel (10a)) sowie die betreuenden Lehrkräfte nun die Gelegenheit, sich mit über 300 Kollegen aus dem ganzen Land in Workshops auszutauschen und ihre Kenntnisse zu vertiefen.
Die jungen Medienexperten kümmern sich um die „Sicherheit im Netz“, indem sie als Ansprechpartner und Referenten für ihre Mitschüler wirken. Dabei präsentieren sie in den Klassen Themen wie Cybermobbing, Soziale Netzwerke und Datenschutz. Neben den oben genannten sind derzeit folgende Schüler als Medienscouts tätig: Steffen Diel (7d), Anabell Lutz (7c), Kathrin Warmbier (10a), Mandy Crummenauer und Stefanie Boschmann (MSS11). Betreuende Lehrer sind Frau Lügge, Herr Panten und Herr Probson. Demnächst wird ein Kummerkasten im Eingangsbereich der Schule montiert, wodurch die Schüler unkompliziert und schnell in Kontakt mit den Medienscouts treten können, z.B. bei Beratungs- und Hilfsbedarf.
Das bedenkliche Verhalten der Datenkrake facebook sowie das sorglose Eintauchen der Jugend in die virtuelle Realität greift auch die aktuelle Aufführung der Kichererbsen auf. Das Theaterstück „Der Letzte macht das Licht aus“ besuchten am Mittwochvormittag rund zweihundert Schüler des Gymnasiums an der Heinzenwies zusammen mit anderen Schulen der Region in einer Sondervorführung. Bei der umtriebigen Jugend-Theatergruppe unter der Leitung von Kathy Becker engagieren sich übrigens auch fünf Heinzenwies-Schülerinnen.



Vorlesewettbewerb in französischer Sprache 2012

"Moi, je lis en francais!" - "Französisch ist leichter als man denkt"

Unter diesem Motto richtet der Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz / Burgund seit 1993 jährlich einen Vorlesewettbewerb für Schülerinnen und Schüler im 2. und 3. Lernjahr Französisch aller weiterführenden rheinland-pfälzischen Schulen aus.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10, die Französisch als erste, zweite oder dritte Fremdsprache im 2. bzw. maximal 3. Jahr erlernen, können daran teilnehmen.

Unterstützt wird die Veranstaltung u. a. vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DfJW), dem Ernst Klett Verlag, dem CRB Haus Burgund, dem Landtag Rheinland-Pfalz, dem Bureau du Livre de la Jeunesse / Frankfurt und dem Bureau de la Musique, Berlin.
Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung des Erlernens der französischen Sprache.

Bei der Durchführung des Wettbewerbs werden 3 Kategorien unterschieden:
a) Realschulen, Realschulen plus und Integrierte Gesamtschulen
b) Gymnasien
c) Muttersprachler

Die Schulen ermitteln jeweils im Herbst einen Schulsieger/eine Schulsiegerin unter den besten Vorleserinnen und Vorlesern der Klassen. Diese nehmen dann im Februar an einem der Regionalentscheide teil. Die dort ermittelten ersten und zweiten Sieger sind berechtigt am Landesentscheid teilzunehmen.
Auf allen Ebenen des Vorlesewettbewerbs finden zwei Durchgänge mit einer jeweiligen Lesezeit zwischen ein und zwei Minuten statt. In der ersten Runde erfolgt das Vorlesen eines selbst ausgewählten und vorbereiteten Textes. In der zweiten Runde erhalten die Schülerinnen und Schüler einen ihnen unbekannten Text, mit dem sie sich in einer Vorbereitungszeit von drei bis vier Minuten vertraut machen können, bevor sie ihn vor der Jury und dem Publikum vorlesen.
Im Herbst 2011 wurde Ina Busneag zur Schulsiegerin des Gymnasiums an der Heinzenwies gekürt. Die Schülerin der Klassenstufe 7 nahm am Donnerstag, 9. Februar 2012, erfolgreich am Regionalentscheid in Mainz teil. Sie erreichte dort den zweiten Platz, unter insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kategorie "Gymnasien", und hat sich somit für die Teilnahme am Landesentscheid am Freitag, 20. April 2012, im Plenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz in Mainz, qualifiziert.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Regionalentscheides im CRB Haus Burgund in Mainz erhielten in Anerkennung ihres Engagements beim Erlernen der französischen Sprache eine Urkunde und eine Lektüre des Klett-Verlages in französischer Sprache.
Auf die Finalisten warten attraktive Buch- und Sachpreise. Die Gewinner der Kategorien a) und b) können sich auf einen 3-wöchiger Feriensprachkurs in der Bretagne bzw. ein verlängertes Wochenende für 2 Personen in Paris freuen.


Engagierte Kollegen am Gymnasium an der Heinzenwies verabschiedet

Zwei verdiente Kollegen verabschiedete Schulleiter Werner Lehnen am vergangenen Freitag in einer Feierstunde: Rosalinde Wiebe prägte das Schulleben an der Heinzenwies fast 33 Jahre lang. 1979 kam sie an die Schule, wo sie mit viel Geduld und pädagogischem Einfühlungsvermögen die Fächer Französisch und Geschichte unterrichtete. Die beliebte Lehrerein, die 1995 zur Oberstudienrätin befördert wurde, hatte immer einen besonderen Blick für die Persönlichkeit des einzelnen Schülers, den sie auch in der Hektik des Schullebens nie verlor. Außerdem engagierte sich Frau Wiebe im Lehrerchor. Frau Wiebe geht nun zum 01. Februar in den wohl verdienten Ruhestand.
Auch der stellvertretende Schulleiter Rolf-Eckart Beißer verlässt die Schule auf eigenen Wunsch nach 11 Jahren Richtung Bad Kreuznach. Schulleiter Lehnen betonte in seiner Abschiedsrede, dass die Schule mit Herrn Beißer einen äußerst belastbaren und zuverlässigen Lehrer verliert, der sowohl bei Schülern, Eltern und Lehrern hohes Ansehen genoss und für alle Wünsche der Kollegen hinsichtlich Stundenplangestaltung, Aufsichten und Vertretungen immer ein offenes Ohr hatte. Herr Beißer, der die Fächer Mathematik und Informatik unterrichtete, kam 2002 an die Heinzenwies, wurde 2008 zum Studiendirektor ernannt und arbeitete maßgeblich an der Weiterentwicklung der Schule mit.



Große Erfolge unseres Schülers Dennis Lukas

Jahresbestleistungen:
Kugelstoß: 16,75 m
Diskuswurf 36,99 m

10.Platz beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik in Berlin
mit der Schulmannschaft des Heinzenwies Gymnasiums
Dabei erreichte Dennis im Kugelstoß die höchste Punktzahl aller Einzeldisziplinen.

Jahresbestleitungen:
Kugelstoß: 17,72 m mit der 5 kg Kugel
=> Damit belegte Dennis Platz 2 in der Bestenliste des Deutschen Leichtathletikverbandes
Diskuswurf: 48,95 m

Herzlichen Glückwunsch und Anerkennung für diese hervorragenden Leistungen
von der Schulgemeinschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies


Schülerinnen und Schüler gründen Firma "Mäppwork"

Seit Beginn des Schuljahres laufen am Gymnasium an der Heinzenwies wieder die Nähmaschinen. Viele Schüler denken in diesen Tagen an die Berichte der Eltern über den Handarbeitsunterricht, der vor noch nicht allzu langer Zeit in den Stundenplan integriert war. Früher war dieses Fach noch Pflicht für alle, heute greifen elf Schülerinnen und Schüler sogar freiwillig zu Nadel und Faden. Im Rahmen des „Projekt Junior“ hat sich am Heinzenwies nämlich die Schülerfirma „Mäppwork“ gegründet. Gemeinsam produzieren die Gymnasiasten Mäppchen und Geldbeutel, die sie dann zum Verkauf anbieten. Die Strukturen ihrer Firma stellten die Schüler am vergangenen Mittwoch vor. Um ein Grundkapital zur Verfügung zu haben, verkauften sie in den ersten Schulwochen 80 Anteilsscheine im Wert von zehn Euro. Die Anteilseigner waren nun zur ersten Hauptversammlung eingeladen, die über das Konzept der Firma und den momentanen Stand der Dinge informieren sollte. Aus den Geschäftsbereichen Verwaltung, Marketing, Finanzen und der Produktion wurden die bisherigen Erfahrungen des Betriebs dargestellt. Die Vorstandsvorsitzende Christina Zimmermann stellt klar, dass die Schüler mit der Gründung einer Schülerfirma auch ein Zeichen setzen wollen: „Wir möchten zeigen, dass auch junge Menschen Interesse an wirtschaftlichen Abläufen haben“. Und diese Abläufe sind weitreichend: Sozialabgaben und Lohnsteuer werden gezahlt, Werbemaßnahmen entworfen und organisiert oder Kalkulationen über Materialkosten und zu erwartende Einnahmen erstellt. Auch ein minimal kleines Gehalt zahlen die Schüler sich aus. Begleitet wird das Projekt von drei Lehrerinnen und zwei so genannten Wirtschaftspaten, die beratend zur Seite stehen. „Noch sind wir motiviert und es macht einfach Spaß“, betont Christina Zimmermann. Inzwischen bieten sie ihre breite Produktpalette nicht nur in der Schule, sondern auch in der Idarer Fußgängerzone an. Sowohl das „Teelädchen“, als auch die Firma „Carl Schmidt und Co“ haben Regale zur Verfügung gestellt und unterstützen die Jungunternehmer. Zuversichtlich zeigt man sich auch bei den für die Anteilseigner wichtigen Fakten. Noch schreibt man zwar rote Zahlen, da die hohen Materialkosten erst ausgeglichen werden müssen, doch sicherlich kann am Ende des Schuljahres auch eine kleine Dividende ausgezahlt werden. Hauptsächlich kommt es aber nicht darauf an möglichst viel Geld zu verdienen, sondern möglichst weitreichende Erfahrungen im betriebswirtschaftlichen Bereich zu sammeln. Vielleicht wird sogar für den ein oder anderen „Mäppworker“ später das Projekt zur Realität, wenn er sich in die Selbständigkeit stürzt. Matthias Keidel, MSS 13



Abiturthemen an der Heinzenwies boten Überraschendes

55 Abiturientinnen und Abiturienten schwitzten in den vergangenen zwei Wochen am Gymnasium an der Heinzenwies über ihrem schriftlichen Abitur. Dass aber die schriftliche Abiturprüfung nicht eintönig sein muss, bewiesen zum Teil ausgesprochen originelle Aufgabenstellungen. Besonders unkonventionell klangen die Themen der Biologen: "Der Dackel, eine Persönlichkeit auf vier krummen Beinen" und "Gänseblümchen und Biene, ein beliebtes Motiv". Weitweg lautete das Motto der Geographie-Prüfung, die sich mit dem Tourismus in Tansania beschäftigte. Auch die Schüler des Englisch-LK mussten in die Ferne schweifen: The American Dream stand hier unter anderem auf dem Programm. Nur ins Nachbarland reisten die Schülerinnen und Schüler des Französisch-LK im Geiste: Um die auch in Frankreich aktuellen Themen multikulturelle Gesellschaft und Integration ging es in dem zu bearbeitenden Text. Sehr aktuell ausgerichtet zeigte sich das Fach Sozialkunde, das ich mit dem internationalen Terrorismus beschäftigte. Auch Latein glänzte völlig unerwartet in puncto Aktualität: Ciceros Vorstellungen eines idealen Staatsmanns mussten mit der Darstellung Guido Westerwelles in einem Zeitungsartikel verglichen werden. Ob die Historiker die deutsche Einheit thematisierten, die Mathematiker den Bau einer Pyramide berechnen ließen, die Physiker das Elektron im Raum betrachteten oder in Deutsch der "Middle Class Blues" untersucht wurde, das schriftliche Abitur bot reiche Abwechslung und hoffentlich für jeden etwas.


Exkursion zum Teilchenbeschleuniger ELSA und dem Arithmeum in Bonn

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen besuchen auf Einladung von Prof. Dr. Schmieden
das physikalische Institut der Universität Bonn und anschließend das Arithmeum in Bonn.



Zauberhaftes Weihnachtskonzert lockte viele Besucher an die Heinzenwies:
Langjährige Organisatorin Jutta Gerhold geehrt

Bis auf den letzten Platz besetzt war die festlich geschmückte Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies am vergangenen Dienstagabend: Das traditionelle Weihnachtskonzert der Schule zog viele Besucherinnen und Besucher an, die mit einem hochkarätigen Musikprogramm belohnt wurden. Eröffnet wurde der Abend von der Klasse 6a und vier Schülerinnen der Klasse 9a, die unter der Leitung von Oberstudienrätin Gabriele Presser mit dem Christmas coral „O come, Holy Savior“ auf das kommende Weihnachtsfest einstimmten. Bereits der zweite Programmpunkt, den das Moderatorenpaar Ines Müller und Florian Ambrosius-Eichner an diesem Abend ankündigen konnte, setzte einen fulminanten Glanzpunkt: Der Chor der Klassen 5, 6 und 7 hatte unter der Leitung von Oberstudienrätin Jutta Gerhold „Cantique“ von Jean Racine in französischer Originalsprache einstudiert und begeisterte mit einer herausragenden Leistung. Besinnlich und feierlich ging es weiter: Es folgte das Orchester unter Leitung von Studienrätin Ursula Koch-Czepluch mit zwei Spirituals und das Chörchen der Klassen 9 bis 13 mit „Angel carol“ und „Carol for Advent“. Ein weiterer Höhepunkt vor der Pause war die Darbietung aus Händels „Messias“, gemeinsam gestaltet von Orchester und Chor mit einem Solo, beeindruckend gesungen von Gabriele Presser. Die MSS 12 bewirtete die Gäste in der Pause mit Waffeln, Glühwein und Weihnachtspunsch und sorgte so für weihnachtliche Atmosphäre im gesamten Schulgebäude. Auch der erste Programmpunkt nach der Pause stand wieder im Zeichen Händels. Das Geschwisterpaar Victoria (Violine) und Florian Ambrosius-Eichner (Cello) spielten die Sonate F von Händel. Viel Applaus bekam auch der Mütter-Töchter-Chor, begleitet von drei Töchtern an der Klarinette, für sein amerikanisches Weihnachtslied. Rudolph, das Rentier, ließ der Grundkurs Musik der MSS 12 auftreten, der mit einer überaus unterhaltsamen Computeranimation in die Darbietung seiner Weihnachtslieder einleitete und sowohl Jingle bells im Original wie auch in einer Rockversion darbot. Hannah Conrad (Gesang) und Jan Herbst (Klavier) entführten das Publikum dann wieder in den besinnlichen Zauber der Weihnachtszeit, bevor der Grundkurs Musik der MSS 11 unter Leitung von Oberstudienrat Thomas Hertwig eine neuartige Lösung für die Verwertung von anfallendem Haushaltsmüll anbot, nämlich Musik damit zu machen. Und natürlich durfte auch der Auftritt des Weihnachtsmanns, hinter dem sich Schulleiter Werner Lehnen verbarg, an einem solchen Abend nicht fehlen. Gleichzeitig ehrte Werner Lehnen Oberstudienrätin Jutta Gerhold für die langjährige Organisation des Weihnachtskonzerts, das sie in diesem Jahr zum letzten Mal vor und hinter den Kulissen betreut hat. Man werde sie und ihr Engagement für die Schulmusik in Zukunft schmerzlich vermissen. Im nächsten Jahr, so Jutta Gerhold, freue sie sich, das Konzert als Pensionärin im Publikum erleben zu dürfen und bat noch einmal um Spenden für den Förderverein, der diese nach der aufwändigen Finanzierung des neuen Schulflügels gut gebrauchen könne. Darüber hinaus wies sie noch auf das Projekt „Rückenwind“ hin, das sich um ein Kinderhaus in Nordost-Brasilien kümmert. Nachdem Orchester, Chor, alle Mitwirkenden und Publikum gemeinsam „Fröhliche Weihnacht überall“ angestimmt hatten, gab’s noch Stiefel mit Gummibärchen für alle Künstler und Interpreten des Abends.

Noch mehr Fotos .... grosse Bildergalerie der Weihnachtfeier 2011!!!


Herzliche Einladung zur Weihnachtsfeier

Es ist wieder soweit: Am 20. Dezember 2011 lädt die Schulgemeinschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies um 19.30 Uhr zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in die Schulaula. Der Einlass beginnt um 19.00 Uhr. Nachdem im letzten Jahr Eis und Schnee eine Verlegung der Feier in den Januar erzwungen hatten, freuen wir uns in diesem Jahr auf einen stimmungsvollen Abend im Glanz der Vorweihnachtszeit. Die Mitwirkenden versprechen viele bekannte und weniger bekannte Lieder und musikalische Beiträge in den unterschiedlichsten Verpackungen. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und die Gäste dürfen sich mit weihnachtlichen Leckereien verwöhnen lassen. Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Weihnachtsfeier begrüßen zu dürfen! Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.


Adventliches Singen am Baum

Bereits seit einigen Jahren wird am Gymnasium an der Heinzenwies im Advent die besinnliche Tradition des Singens am Baum gepflegt: An den vier Adventsmontagen wird in der ersten großen Pause gemeinsam am festlich geschmückten Weihnachtsbaum in der Aula musiziert. Auch in diesem Jahr wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten: Von Gesangs- und Klavierdarbietungen bis zu "Jingle Bells forever" (Ein Lied wandert durch die Zeit.), vorgetragen von dem Grundkurs Musik der MSS 12 unter Leitung von Studienrätin Ursula Koch-Czepluch, reicht die Bandbreite. Ein Montag steht auch unter dem Motto "American Christmas", organisiert von Oberstudienrat Ernst Oellig. Zuhörer sind immer herzlich eingeladen. Allerdings findet in diesem Jahr das letzte Adventssingen ausnahmsweise am Freitag, dem 16.12. statt, da montags für die Weihnachtsfeier am 20.12.2011 geprobt wird.


Einladung zu unserem Informationsabend für Eltern und Erziehungsberechtigte der
kommenden 5. Klassen

Im vergangenen Sommer haben wir den Eltern und Kindern der Grundschulen an unserem "Tag der offenen Tür" ein gesondertes Programm zum Kennenlernen unserer Schule angeboten. Nun veranstalten wir wie in den vergangenen Jahren im Vorfeld der Anmeldungen für das neue Schuljahr einen Informationsabend für interessierte Eltern bzw. Erziehungsberechtigte der derzeitigen Viertklässler. Diese Veranstaltung findet am

Donnerstag, 19.01.2012, 19.00 Uhr

in der Aula unserer Schule statt. Dabei wird es um Informationen zu unserem Gymnasium und dem Schulleben insgesamt und der Orientierungsstufe im Speziellen gehen. Daneben erhalten Sie Gelegenheit, Antworten auf mögliche Fragen Ihrerseits zu erhalten und bei Interesse einen Blick in die Räumlichkeiten unserer Schule zu werfen.
Auch über die Wahl der 2. Fremdsprache, die bereits ab der 6. Klasse eingeführt wird und zu der schon eine Vorwahl mit der Anmeldung stattfindet, werden Sie informiert und Entscheidungshilfen erhalten. Im Anhang dieses Schreibens möchten wir Ihnen bereits jetzt einige grundsätzliche Hinweise zu den beiden wählbaren Fremdsprachen an die Hand geben.

Falls Ihr Kind bisher noch keine entsprechende Gelegenheit hatte, einen Eindruck vom Gymnasium an der Heinzenwies zu erhalten, kann es Sie an diesem Abend gerne begleiten.

Die Anmeldung Ihres Kindes an unserer Schule kann - wie für unsere Schulform vorgesehen - zwischen dem 15. Februar 2012 und dem Monatsende in unserem Sekretariat vorgenommen werden.


Minister-Lesestunde in lockerer Atmosphäre

Im Rahmen des 8. Bundesweiten Vorlesetages besuchte der rheinland-pfälzische Justiz- und Verbraucherminister Jochen Hartloff das Gymnasium an der Heinzenwies und betätigte sich für die Jahrgangsstufe 8 als Vorleser. Trotz seines engen Terminkalenders nahm sich der Minister einen ganzen Schulmorgen Zeit, um seinen mitgebrachten literarischen Fundus in kleinen schülergerechten Häppchen zu servieren. Sichtliches Vergnügen bereitete Hartloff sein Einstieg mit Loriots groteskem Text "Advent". Den literarischen Bogen spannte er weiter mit Paul Auster, Kurt Schwitters' experimenteller Lyrik und Thilo Bodes "Die Essensfälscher". Im lockeren Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern gab er seine literarischen Favoriten und Vorlieben preis: Kästner, Tucholsky, Schwitters, Krimis, aber letztendlich alles, was ihm "vor die Flinte" komme. Auch verriet er den Zuhörern, dass er eigentlich erst nach dem schriftlichen Abitur seine Vorliebe fürs Lesen entdeckt habe. Nach der Lesung hatte die Zuhörerschaft durch Fragen die Gelegenheit, den Privatmann Hartloff kennenzulernen und der Minister plauderte bereitwillig über sein Sonntagabendprogramm: "Wenn es die Zeit irgendwie zulässt, läuft der "Tatort" im Hause Hartloff." Das nach wie vor große Kunstinteresse und Engagement für die Kunst resultiere unter anderem auch aus seinem Kunststudium. "Mein Jugendtraum Pianist zu werden, musste ich auf Grund mangelnden Talentes leider aufgeben", ergänzte der Politiker seine Ausführungen. Einige Schülerinnen sprachen ihn auch zu politischen Themen an, so z.B., wie er die Abstimmung zu Stuttgart 21 einschätze oder zur Todesstrafe stehe. Dazu antwortete Hartloff sehr differenziert und ausführlich, wie man es von einem Profipolitiker erwartet. In der Pause stand der Minister noch der Schülerzeitung Rede und Antwort und unterhielt sich ausgiebig mit interessierten Schülerinnen und Schülern. Als Dankeschön im Namen der Schulgemeinschaft überreichte Aurelia Adam, eine der Klassensprecherinnen aus der 8. Jahrgangsstufe, den kürzlich erschienenen Heimatkalender und eine regionale Spezialität. Die Initiatorin, Oberstudienrätin Susanne Schwab, lobte die angenehme Atmosphäre, in der die Lesung stattfand. Dies führte sie auf Hartloffs kurzweilige Art des Vortragens und auf die aufmerksame Zuhörerschaft zurück. Abschließend dankte sie für die Offenheit und Leseausdauer des Ministers.



Sozi-LK des Heinzenwies-Gymnasiums zaubert 5-Gänge-Menü
- Fissler bringt Schüler an die Töpfe -

Statt Aristoteles und Hobbes standen Lasagne und Co. auf dem Lehrplan des Sozialkunde-Leistungskurses am Gymnasium an der Heinzenwies. Es galt ein Fünf-Gänge-Menü zu kreieren: Im professionellen Outfit wurden in Teamarbeit zur Förderung der Sozialkompetenz Cocktails, Suppen, Nudeln, Rouladen, Crêpes und gebackene Birnen gezaubert. Doch auch das fachübergreifende Lernen kam nicht zu kurz: Physik wurde anhand der Funktionsweise des Schnellkochtopfes praktisch erprobt. Kunstbegeisterte konnten ihr Talent bei der Dekoration unter Beweis stellen. Auch die Schulsanitäter kamen zum Einsatz: Schnittverletzungen wurden fachmännisch versorgt. Nach dem Festmahl wurden feierlich Urkunden in Form von Fissler-Schürzen und USB-Sticks überreicht. So fand ein rundum gelungener Abend seinen würdigen Abschluss.



Proben für das Weihnachtskonzert

Auch in diesem Jahr bereitet die Elternschaft wieder einen Beitrag fürs Weihnachtskonzert am 20.12.2011 vor.
Diesmal lädt Frau Gerhold Frauen und deren Töchter herzlich ein. Die Proben haben letzte Woche begonnen.
Hier die weiteren Termine für alle, die dazukommen möchten:

Do, 24.11.
Di, 6.12.
Do, 15.12.

jeweils um 20.00 Uhr im Musiksaal (3.Stock) der Schule.


Heinzenwies in der First Lego League

Bereits zum zweiten Mal nahm das Gymnasium an der Heinzenwies erfolgreich am Roboterwettbewerb "First Lego League" teil. Dieses Jahr fuhren sogar zwei Teams nach Rockenhausen zum Regionalentscheid. Bei diesem weltweit ausgetragenen Wettbewerb müssen zu einem übergeordneten Thema Aufgaben in vier Kategorien gelöst werden. In diesem Jahr drehte sich unter der Überschrift "Food Factor" alles um Lebensmittel: von der Herstellung über die Verarbeitung bis hin zum Verzehr. So mussten die Schülerinnen und Schüler Roboter so programmieren, dass diese zum Beispiel Bakterien einsammeln oder Mähdrescher entleeren. Im Teamwettbewerb wurden Merkfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit verlangt. Während der sechswöchigen Vorbereitungszeit informierten sich die Schülerinnen und Schüler bei Landwirten und Lebensmittelhändlern zum Thema und erstellten eine Präsentation mit dem Titel "Der Weg der Kartoffel". Nachdem im letzten Jahr die Heinzenwies als Newcomer einen Platz im Mittelfeld belegte, erreichten unsere Teams "Roboheinz" und "Citobor" dieses Mal im Robogame die Finalrunde und belegten die Plätze drei und sieben unter 20 teilnehmenden Mannschaften. Am Ende eines langen, spannenden und erfolgreichen Tages fuhren alle zufrieden nach Hause und waren sich einig: Nächstes Jahr werden wir wieder teilnehmen.



Einladung zur Vorstellung des Heimatkalenders des Landkreises Birkenfeld 2012

Zur offiziellen Vorstellung des Heimatkalenders des Landkreises Birkenfeld 2012 am Donnerstag, den 17. November 2011, um 18.30 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Die Vorstellung findet im Atrium des Gymnasiums an der Heinzenwies statt.

Programm


Neuer Flügel für Heinzenwies-Gymnasium
Hochkarätiger Klavierabend zur Einweihung des Instruments verzauberte Publikum

Oberstudiendirektor Werner Lehnen begrüßte am vergangenen Freitagabend in der Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies ein neues Mitglied der Schulgemeinschaft: Ein neuer Flügel konnte eingeweiht werden, nachdem der alte Schimmel in die Jahre gekommen war und ausgemustert werden musste. Förderverein und Schulelternbeirat ist es zu verdanken, dass das Projekt "Schulflügel" nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Gemeinsam warben sie um Sponsoren, sprachen Unternehmen aus der Region und Ehemalige an, um die Finanzierung des teuren Instruments zu stemmen, sodass die Hälfte der Anschaffungskosten durch große und kleine Spenden zusammenkam und der Förderverein der Schule die andere Hälfte des Betrages übernahm. Denn, so die Vorsitzende des Elternbeirates Doris Tatsch-Schmieden, ein Gymnasium brauche einen einsatzbereiten Flügel.
Oberstudienrätin Jutta Gerhold äußerte in ihrer Begrüßungsansprache dann auch die Hoffnung, dass das Instrument mehrere Jahrzehnte zum Musikgenuss beitragen werde. Zum Dank revanchierten sich die Fachschaft Musik und die Schülerinnen und Schüler der Schule mit einem zauberhaften Klavierabend, denn nicht umsonst, so Jutta Gerhold, sei der Monat November der Monat der Hausmusik. Die Aula sei das Wohnzimmer der Schule. In diesem Zusammenhang erinnerte sie auch noch einmal an den vor wenigen Tagen verstorbenen ehemaligen Schulleiter der Schule, Herrn Willems, unter dessen Leitung die Aula entstanden war.
Das Klavier in allen seinen Facetten zu zeigen, war das Ziel des Abends, den Christiane Schwaighofer (MSS 12) mit "The heart asks pleasure first" einleitete. Schülerinnen und Schüler aller Klassen demonstrierten ihr virtuoses Können und erhielten als kleinen Dank im Anschluss an ihren Beitrag eine Mozartkugel: Das Duo Vivian und Carla (5a) spielte einen Walzer von Robert Schumann und Garwin Struwe aus der Klasse 5c erwies sich mit seiner Darbietung des Präludiums c-moll Nr. 6 von Johann Sebastian Bach als "neuer Tastenlöwe". Es folgten Jenny Rauschenbach (6c) mit "Ferien" und Sophie Maynard (6c) mit einem volkstümlichen Stück von Chatchaturian. Dass auch Lehrer, Eltern und Schüler miteinander musizieren können, bewies das Trio Jutta Gerhold (Klavier), Dr. Gesemann (Geige) und Rasmus Gesemann (Cello), die zusammen das Trio C Dur von Haydn darboten und viel Applaus ernteten. Nach der Pause, in der die SV für das leibliche Wohl sorgte, folgten Jan Herbst mit einer eigenen Komposition und Friedrich Krieger (7d) am Klavier. Oberstudienrätin Gaby Presser als Sopran, begleitet von Pfarrer Günther Kochheim am Klavier, rührte die Zuhörer mit einer Arie der Desdemona, die um die verlorene Liebe weint. Alexandra Bumke (10d) glänzte mit dem Präluium g-moll von Rachmaninov, während anschließend Regina Jalosa (ebenfalls 10d) das Publikum mit dem russischen Lied "Erinnerung", das sie selbst am Klavier begleitete, verzauberte. Rachmaninovs "Vokalise" , gespielt von Jan-Felix Klein (MSS 13) am Cello und begleitet von Günther Kochheim am Klavier setzte einen weiteren Glanzpunkt des Abends, der mit Gerrit Schmiedens (10a) Interpretation von Claude Debussys "Claire de lune" fulminant endete. Jutta Gerhold entließ ein begeistertes Publikum in den Novemberabend in der Hoffnung, einen solchen Hausmusikabend auch in den kommenden Jahren in der Herbstzeit etablieren zu können und mit der Vorausschau, sich beim Weihnachtskonzert am 20. Dezember in wenigen Wochen bereits wiederzusehen.


Bunter Showabend der MSS 13 des Gymnasiums an der Heinzenwies begeisterte Publikum

Zu einem bunten Showabend hatte am vergangenen Freitag die MSS 13 des Gymnasiums an der Heinzenwies geladen und viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer, Freunde und ehemalige Heinzenwiesler kamen, so dass die Schulaula schon bald bis auf den letzten Platz gefüllt war. Lisa Weglinski und Matthias Keidel, beide MSS 13, führten professionell durch ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Schon gleich zu Beginn verzauberte Lukas Baeskow (8c) das Publikum mit seinen Zaubertricks und erntete für seine Darbietung großen Applaus. Ob die folgende Visualisierung von Herbert Grönemeyers "Männer" durch Sebastian Wagner, Florian Ambrosius-Eichners Revolutionierung moderner Textverarbeitungsprogramme durch das Produkt "Bleistift" oder Samira Schneiders Imitation Elke Heidenreichs, die Programmpunkte ließen keine Langeweileaufkommen und auch ein Kurzschluss in der Technik, der eine zehnminütige Zwangspause nötig machte, konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Unter der Leitung von Schwester "Mary Gaby", hinter der sich Oberstudienrätin Gabriele Presser verbarg, bot das Chörchen, das nunmehr seit 2007 existiert, Lieder aus dem Film bzw. Musical "Sister Act". Nach der Pause jazzte das Orchester unter Leitung von Studienrätin Ursula Koch und weitere Gesangs- und Instrumentaleinlagen folgten: Nicht zuletzt ließen Lena Zimmermann und Matthias Keidel mit ihrem Beitrag die Herzen der Zuschauer dahinschmelzen. Die Lachmuskeln der Anwesenden strapazierte noch einmal Samira Schneider, die die Paradiesgeschichte und die Absichten von "Monsieur, le Herrgott" neu interpretierte. Felix Klein und Christopher Groß durften die Bühne erst nach einer Zugabe verlassen ebenso wie die Boygroup der MSS 13, deren Act im Stil der Blue-Men-Group, besonders gut ankam. Abschließender Höhepunkt des Abends war die Mädchen-Tanzgruppe der MSS 13, die Akrobatik pur bot, bevor das Publikum nach einem rund zweieinhalbstündigen Programm und dem Gefühl, einen gelungenen Abend erlebt zu haben, den Heimweg antrat.



Olympischer Geist wehte durch das Gymnasium an der Heinzenwies

Seit 1969 gibt es den Schulsportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia", der mittlerweile der weltgrößte Wettbewerb seiner Art ist und als "Talentschmiede" gilt. Aber auch positive Werte wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude soll der Wettbewerb fördern. Daher war die Freude bei zwölf Schülern des Gymnasiums an der Heinzenwies besonders groß, die zusammen mit ihrem Sportlehrer Matthias Fuhs für fünf Tage nach Berlin zum Bundesfinale der Jugend-Olympiade durften. Als Landessieger der rheinland-pfälzischen Schulen hatten sie sich für den Wettbewerb qualifiziert und traten nun gegen die Landessieger der anderen Bundesländer an. In Berlin konnte die Mannschaft des Heinzenwies-Gymnasiums, die im Bereich der Leichtathletik teilnahm, den zehnten Platz erreichen, eine beachtliche Platzierung, bedenkt man, dass auf den vorderen Rängen reine Sportgymnasien zu finden waren. Die Mannschaft ist somit die zehntbeste unter allen Schulen in Deutschland, ein großer Erfolg. Dabei konnten Dennis Lukas und Marcel Becker in ihren Einzeldisziplinen persönliche Bestleistungen erringen. Besonders eindrucksvoll für die Schüler war auch die Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle, wo nochmals alle 4000 Jugendlichen zusammentrafen und wo das olympische Feuer entfacht wurde.
Doch auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Die Schüler, die von ihren Betreuern für ihr vorbildliches Verhalten gelobt wurden, besuchten am Morgen nach dem Wettkampf den Bundestag, wo sie mit dem Bundestagsabgeordneten Fritz Körper zusammentrafen.


Neu gestalteten Sportplatz eingeweiht: Sport- und Spielfest am Gymnasium an der Heinzenwies

Der vergangene Dienstag stand am Gymnasium an der Heinzenwies ganz im Zeichen des Sports: Mit einem Sport- und Spielfest für die Klassenstufen 5 bis 10 wurde der neu gestaltete Sportplatz eingeweiht. Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Lehnen und den Landrat Herrn Dr. Schneider traten die einzelnen Klassen in ihren Jahrgangsstufen in Wettkämpfen und Spielen gegeneinander an. Mit viel Spaß waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache und versuchten den Sieg für ihre Klasse zu erstreiten. So entstand trotz einsetzenden Nieselregens eine prima Stimmung bei allen Beteiligten. Neben dem sportlichen Wettkampf wurde aber auch das beste Klassenoutfit bewertet: Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern ein gemeinsames Klassenoutfit überlegt und so waren nun Klassen in Nikolausmützen und Sonnenbrillen oder Gruppen in selbst gestalteten T-Shirts zu sehen. Die Jury, die aus Herrn Lehnen, Herrn Dr. Schneider, Herrn Kort und der Schülersprecherin Stefanie Boschmann bestand, hatte daher keine leichte Aufgabe. Mit der Siegerehrung klang der Tag aus und jede Klasse erhielt als Andenken auch noch ein eigenes Klassenfoto.



Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins findet am Mittwoch, den 21. September 2011, um 18:30 Uhr statt.


Eine ganze Schule auf der BUGA:
Gymnasium an der Heinzenwies fährt in einem Sonderzug mit 760 Schülerinnen und Schülern nach Koblenz

Sogar das Wetter spielte mit bei dem von langer Hand geplanten schulischen Großprojekt: Zum Start des neuen Schuljahres besuchten alle 760 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Heinzenwies zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Bundesgartenschau in Koblenz. Einmal einen Ausflug mit der ganzen Schule machen und das Zusammengehörigkeitsgefühl quer durch alle Jahrgangsstufen und Klassen zu stärken - so lautete die Absicht der generalstabsmäßig vorbereiteten Veranstaltung. Dazu war eigens ein Sonderzug gechartert worden, in dem über 800 Personen Platz fanden. Bereits lange im Vorfeld hatten die Planungen für den gemeinsamen Ausflug einer ganzen Schule begonnen, was sich nun auszahlte, da alles reibungslos klappte, selbst die An- und Abfahrt so vieler Schülerinnen und Schüler am Bahnhof in Idar-Oberstein. Klassenschilder sorgten bereits am Bahnhof in Idar-Oberstein dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich orientieren konnten und keiner verloren ging. Und auch während des ganzen Tages wollten die meisten Klassen nicht von "ihrem Klassenschild" lassen, in vielen Klassen gab es sogar Wettbewerbe, wer denn nun das Schild durch Koblenz tragen darf. Nach der Ankunft am Koblenzer Hauptbahnhof gegen 10 Uhr morgens ging es mit der gesamten Großgruppe durch die Koblenzer City zum BUGA-Gelände am Deutschen Eck, eine neue Erfahrung für die meisten Schülerinnen und Schüler, bei denen sich schon bald ein demonstratives Wir-Gefühl einstellte: Begann der Kopf der Schülerschlange zu klatschen, setzte sich das gemeinsame Zeichen bis zum Ende der Schülerschar fort und sorgte immer wieder neu für eine gute Stimmung bei allen Beteiligten. Eine ganze Schule wanderte tatsächlich gemeinsam durch Koblenz und alle Schülerinnen und Schüler legten dabei ein vorbildliches Verhalten an den Tag, sodass alle wohlbehalten auf dem BUGA-Gelände ankamen. Nach dem Einlass am Deutschen Eck teilte sich die Großgruppe jedoch auf und die einzelnen Klassen gingen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern auf Entdeckungstour: Während einige Klassen beschlossen, sich gleich an der Gondel anzustellen und die Fahrt über den Rhein zu genießen, schlenderten andere zunächst durch das Gelände am Deutschen Eck und den Blumenhof am Schloss oder gingen gemeinsam Mittagessen. Nachmittags luden dann bei Sommerwetter und 30 Grad die weiten Wiesen auf dem Festungsgelände zum Faulenzen ein und insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe stürmten den Wasserspielplatz am Deutschen Eck, wo kühles Nass Abkühlung bot. Gegen 16.30 Uhr trafen alle Gruppen im Schlosshof wieder zusammen. Unter erneutem rhythmischem Klatschen traten die Schülerinnen und Schüler den gemeinsamen Rückweg zum Bahnhof an. Von dort ging es mit dem Sonderzug wieder Richtung Idar-Oberstein. Wie geplant waren gegen 19.15 Uhr alle - bis auf einen Wespenstich, der von den Schulsanitätern professionell versorgt wurde - wieder gesund, aber erschöpft zurück und konnten ihren Eltern, die schon am Bahnhof warteten, von einem ereignisreichen Tag berichten. Und ein Lob erhielten die Schülerinnen und Schüler am Ende des Tages auch noch: Die Bahnpolizei bescheinigte ihnen vorbildliches Verhalten, was sich auch an dem extrem sauber und fast müllfrei verlassenen Zug zeigte, keine Selbstverständlichkeit bei einer so großen Gruppe. Mit Fußballfans, so die Bahnpolizei, sei dies wesentlich anstrengender. Auch Hans-Joachim Billert vom Schulelternbeirat, der das Projekt von Anfang an unterstützt hatte, äußerte sich begeistert über den Verlauf des Tages und hob nochmals die logistische Leistung, die hinter der Veranstaltung steckte, hervor.



Auf zur Bundesgartenschau

Mit einem Sonderzug fährt die komplette Schüler- und Lehrerschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies am kommenden Donnerstag, 25.08.2011, zur Bundesgartenschau nach Koblenz. Abfahrt ist um 8.00 Uhr am Bahnhof Idar-Oberstein, die Klassen treffen sich mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern aber bereits ab 7.30 Uhr am Bahnhof in Idar-Oberstein. Der Sonderzug wird die Schulgemeinschaft dann auf direktem Weg nach Koblenz bringen, wo er gegen 10.10 Uhr ankommen wird. Gemeinsam geht es dann zum BUGA-Gelände und zur Seilbahnfahrt. Den ganzen Tag können die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern oder in Kleingruppen die Bundesgartenschau erkunden und werden dort hoffentlich einen unvergesslichen Tag erleben, der erst gegen 17.30 Uhr endet, wenn der Sonderzug sich wieder Richtung Idar-Oberstein in Bewegung setzt. Dort wird er gegen 19.15 Uhr zurückerwartet.


Methodentraining in Stufe 11 (Metro)

Erstmals startet die Stufe 11 des Gymnasiums an der Heinzenwies in diesem Schuljahr mit einem einwöchigen Intensiv-Methodentraining in die Oberstufe, das gleichzeitig auch den sozialen Zusammenhalt der Stufe fördern soll. Eingebunden in das Programm ist auch die SV. Während der Morgen jeweils der Schulung in einem bestimmten Themengebiet vorbehalten ist - behandelt werden die Bereiche Stärkeanalysen, Zeitmanagement, Lesekompetenz und Textverständnis, Präsentationstechniken, Erstellung von Referaten und Facharbeiten, Prüfungsvorbereitungen - ist der Nachmittag dem selbst organisierten Arbeiten gewidmet: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Kleingruppen Referate zum Thema "Schule gestalten", in denen sie eigene Ideen und Visionen entwickeln und anschließend präsentieren können. Die Präsentationsform kann hierbei frei gewählt werden. Vorgestellt werden die Ergebnisse am Ende der Metro-Woche. Das Trainingsprogramm beinhaltet auch den Besuch einer Universitätsbibliothek (Mainz und Saarbrücken), um die Schülerinnen und Schüler in die Literaturrecherche einzuführen und ihnen Gelegenheit zu geben, zu ihren Referatsthemen entsprechende Literatur ausfindig zu machen. Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, während der Woche an einem gemeinsamen Mittagessen mit der gesamten Stufe und den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern teilzunehmen.



Gymnasium an der Heinzenwies begrüßt 78 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler

78 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler wurden zu Beginn des neuen Schuljahres am Gymnasium an der Heinzenwies begrüßt. Der spannende erste Schultag an der neuen Schule startete mit einem Schuleröffnungsgottesdienst in der Stadtkirche, der von den Religionslehrerinnen und -lehrern gestaltet wurde und unter dem Motto "Lasset die Kinder zu mir kommen" stand. Anschließend ging es zur Begrüßungsveranstaltung in die Schule. Ganz fremd war den neuen Schülerinnen und Schülern ihr neues Schulgebäude allerdings nicht, hatten sie doch bereits vor den Sommerferien im Rahmen von Schnuppertagen die Räumlichkeiten und den Unterricht an der neuen Schule kennen gelernt und zur Einstimmung ein kindgemäßes Begrüßungsheft erhalten, in dem sie schmökern und sich mit der Schule vertraut machen konnten. Aber auch bei der Begrüßung am ersten Schultag durch Orientierungsstufenleiter Jan Schwab gab es für die Neulinge und ihre Eltern noch einmal Informationen zu der neuen Schule und die Schülerinnen und Schüler lernten ihre künftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen. Doch auch unterhaltsame Programmpunkte wurden während der kleinen Feier geboten: Der Unterstufenchor unter der Leitung von Jutta Gerhold trug verschiedene Liedbeiträge vor, Schülerinnen und Schüler aus der sechsten und siebten Klassenstufe waren mit Sportvorführungen zu sehen und ein richtiger Zauberer (Lukas Baeskow, 8c) zog die Zuschauer in seinen Bann. Während die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler im Anschluss erstmals mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern ihre neuen Klassenräume erkundeten und einander kennen lernten, konnten die Eltern die Wartezeit im "Bibliothekskaffee" überbrücken.
Auch auf dem gemeinsamen Schulvereinbarungsplakat haben die Neuen mittlerweile feierlich ihre Unterschriften angebracht und sich so gemeinsam mit ihren Eltern zu den Werten und Vereinbarungen der Schulgemeinschaft bekannt.
Um die Klassengemeinschaft zu stärken und um einander noch besser kennen zu lernen, geht es für die fünften Klassen schon in den kommenden Wochen für jeweils zwei Tage in die Jugendfreizeitstätte Hattgenstein, wo das soziale Lernen in der Gruppe im Mittelpunkt steht und gemeinsam schöne Abenteuer erlebt werden können. Für die Eltern folgt ein gemeinsamer Elternabend aller fünften Klassen, an dem weitere Informationen zu den schulischen Belangen der Orientierungsstufe am Gymnasium folgen werden.




Heinzenwiesler werden Landessieger in der Leichtathletik und fahren zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin

"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" konnte die Leichtathletik- Jungenmannschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies jubeln. Denn sie gewannen den Landesentscheid in Konz bei "Jugend trainiert für Olympia" in der Altersklasse 2 und dürfen nun als Rheinland-Pfalz-Meister im September zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin fahren.

Die von Sportlehrer Matthias Fuhs und dem Trainer der LG Idar-Oberstein, Joachim Richter, betreute Mannschaft ging von Anfang an hoch motiviert in den Wettkampf. Am Ende war dann auch die geschlossene Mannschaftsleitung, bei der es keine Ausfälle gab, aisschlaggebend für den Sieg, wobei sogar noch zahlreiche Bestleistungen erzielt werden konnten.

Der Wettkampf begann mit dem Weitsprung. Hier kamen Moritz Frey mit 5,47 Meter und Sebastian Fuchs mit 5,37 Meter in die Wertung. Beim folgenden 1000-Meter-Lauf verbesserten Julian Pfeiffer mit 2.51.47 Minuten und Daniel Knillmann mit 2.56.25 ihre Ergebnisse vom Regionalentscheid noch einmal deutlich.



Als dritte Disziplin stand schließlich das Kugelstoßen auf dem Programm. Dennis Lukas verbesserte mit einer Weite von 17,58 Meter seine bisherige Jahresbestleistung noch einmal und ließ keinen Zweifel, wer Chef im Ring war. Auch Marcel Becker konnte sich auf stolze 13,95 Meter steigern. Nach der dritten Disziplin hatte man nun deutlich die Führung übernommen.

Danach folgte der 100- Meter-Lauf. Hier sorgten Marius Fuchs mit 11,90 und Sebastian Fuchs mit 12,49 Sekunden dafür, dass vom Vorsprung nicht viel verloren ging. Beim Speerwerfen sollte der Vorsprung wieder ausgebaut werden. Marcel Becker erzielte mit 57,02 Meter die mit Abstand größte Weite. Dennis Lukas verbesserte sich auf 41,09 Meter. Nun lag man mit über 300 Punkten Vorsprung an der Spitze. Beim Hochsprung kamen Moritz Frey mit übersprungenen 1,68 Meter und Marius Fuchs mit 1,64 Meter in die Wertung. Der Vorsprung war nun zwar etwas geschmolzen, lag aber immer noch bei mehr als 200 Punkten.

Eigentlich konnte jetzt nicht mehr viel passieren - dachte man zumindest. Doch dann verlor bei der abschließenden 4x100-Meter-Lauf die stärkste Staffel nach dem zweiten Wechsel den Stab. Im ersten Lauf hatte die zweite Staffel mit Moritz Frey, Patrik Lamot, Julian Pfeiffer und Simon Konrad eine Zeit von 51,00 Sekunden erzielt. Es wurde nun noch einmal ganz eng. Aber schließlich blieb bei der Punktzahl von 8199 Punkten ein Vorsprung von 39 Punkten vor der Realschule plus Mühlheim-Kärlich, während das lange ebenfalls gut im Rennen liegende Goethe-Gymnasium Germersheim sich mit dem dritten Platz begnügen musste. Weiterhin starteten in der Mannschaft des Heinzenwies-Gymnasiums Julian Caspar im Weitsprung, Christian Köhn über 1000 Meter, Simon Conrad im Hochsprung, und Carsten Wolter im Kugelstoßen.


Heinzenwies öffnete ihre Türen

Wie stellt man einen Sauerteig her und backt anschließend selbst ein Roggenbrot? Welche chemischen und biologischen Prozesse laufen dabei ab? Oder wie ist das Rheinische Schiefergebirge entstanden und könnten heute noch in der Eifel Vulkane ausbrechen? Solche und ähnliche Fragen beantworteten Schülerinnen und Schüler der KiMO-AG (Begabtenförderung des Gymnasiums an der Heinzenwies) am Tag der offenen Tür am Gymnasium an der Heinzenwies am Samstag, den 18. Juni 2011. Für einen Morgen öffnete die Schule die Türen zu ihrem Unterricht und bot darüber hinaus für Grundschüler spezielle Schnupperstunden in den Fremdsprachen Latein und Französisch an. Ein rundum gelungenes Rahmenprogramm begleitete den Schulmorgen: Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Arbeiten, Kunstprojekte wurden ausgestellt, in der Aula bot sich den Besuchern eine umfangreiche Informationslandschaft über das Schulleben: Hier konnte man sich über die einzelnen AGs informieren, über Schullaufbahnmöglichkeiten, die Mainzer Studienstufe und Lese- und Medienscouts. Die KiMo-AG erzählte von ihrer Exkursion in die Eifel und natürlich hatte das Café Heinzenwies geöffnet, das schon bald stark frequentiert wurde. Im ersten Stockwerk konnte gerätselt werden: Welcher Lehrerin und welcher Lehrer verbirgt sich hinter welchem Babyfoto? In den Fachräumen von Biologie, Chemie und Physik konnten die Besucher Experimente bestaunen oder im Musikraum einer Orchesterprobe beiwohnen. Extralange Pausen boten Zeit für ausführliche Gespräche zwischen Lehrern, Eltern und Schülern. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Fußballspiel, in dem Schüler gegen Lehrer antraten.


Christian Morgenstern traf Wilhelm Busch: Kurzweilige Dichterrevue begeisterte Publikum

"Morgenstern, Schiller & Co", so lautete das Motto einer musikalischen Revue rund um Deutschlands Dichter und ihre bekanntesten Gedichte, zu der die Arbeitsgemeinschaften Theater und Chor gemeinsam am Freitag, den 10. Juni 2011, in die Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies geladen hatten. Als "Apéritif" servierte die Klasse 7a eine Rockversion von Heinrich Heines "Belsazar". Im "Hauptgang" genoss das Publikum die Großen der deutschen Literatur life und erlebte einen kurzweiligen und überaus unterhaltsamen Spaziergang durch die Epochen der deutschen Literatur: Matthias Claudius (Annabell Lutz) stattete Martin Luther (Jessica Emter) einen Besuch in seiner Schreibstube auf der Wartburg ab, wo der ehemalige Mönch gerade an der Übersetzung des Neuen Testaments aus dem Griechischen saß. Johann Wolfgang von Goethe (Julian Meigen) reiste nach Italien und traf auf Ludwig Uhland (Nicola Kuntz), der dem Dichterfürsten vorhielt, nur ein verwöhnter Minister zu sein. Goethe seinerseits revanchierte sich umgehend, indem er Uhland und Schiller (Francesca Mohr) als "schwäbische Landeier" beschimpfte. Heinrich Heine (Marvin Ballat) nahm die Romantik Eichendorffs aufs Korn, schwärmte von "Paris, Baguette und Sarkozy" und verklärte die Loreley (Meike Kindermann), die hoch oben auf ihrem Felsen thronte und ihr langes Haar kämmte. Eduard Mörike (Elena Walber) kündigte den Frühling an und Gottfried Keller (Shanna Heike) schlief beim Dichten erschöpft an einer Quelle ein. Rauchend trafen sich schließlich Christian Morgenstern (Lisa Giloy) und Wilhelm Busch (Frieda Becker) zu einem Meinungsaustausch, bevor sich alle Dichter zusammen noch einmal auf der Bühne begegneten, um ein Hoch auf die Dichtkunst auszubringen und zu schwören, auch dann "weiterzuzwitschern", wenn sie ihre Kunst, wie im Falle Luthers, bis kurz vor den Scheiterhaufen führe. Begleitet wurden die unterhaltsamen Dichterauftritte von Gedichtvorträgen und Vertonungen bekannter Gedichte wie "Schläft ein Lied in allen Dingen" von Joseph von Eichendorff, "Die Loreley" von Heinrich Heine, "Ich liege beschaulich" von Gottfried Keller und "Der Lattenzaun" von Christian Morgenstern, die der Chor unter der Leitung von Oberstudienrätin Jutta Gerhold gekonnt vortrug. Organisiert und einstudiert hatten die Revue Jutta Gerhold, Anne Leib und Thomas Maldener, die auch die jeweiligen Arbeitsgemeinschaften betreuen. Als "Dessert" wünschten sich die Mitwirkenden den Beifall des Publikums, das mit seiner Zustimmung dann auch keineswegs sparte.

Wer der Fachschaft Musik noch eine Spende zugunsten der dringenden Neuanschaffung eines Flügels für die Schule zukommen lassen möchte, kann dies über das Konto des Fördervereins (Förderverein des Gymnasiums an der Heinzenwies, Kontonummer 17256, Bankleitzahl 56250030).




In weiteren Rollen waren noch zu sehen: Paulin Meigen, Anna Lootze, Laura Weber, Julius Lindemann, Fabienne Leyendecker und Pauline Becker.
Für die musikalische Begleitung des Chores sorgten: Regina Jalosa, Christiane Schwaighofer, Alexander Busneag, Kimberley Michael, Jan-Felix Klein und Leandro Worst.
Für die Maske zeichnete verantwortlich: Samira Schneider.


Tag der offenen Tür am Heinzenwies-Gymnasium

Einmal in den Unterricht eines Gymnasiums hineinschnuppern? Oder selbst testen, was in den Fremdsprachen Latein und Französisch gemacht wird? Das können Drittklässler, für die ja im kommenden Schuljahr die Schullaufbahnentscheidung ansteht, am Samstag, dem 18. Juni 2011, am Gymnasium an der Heinzenwies. Die Schule öffnet dann für alle Interessierten ihre Türen: Schüler und Eltern können einen Schulmorgen life miterleben und in den Unterricht der einzelnen Klassen hineinschnuppern. Für Kinder der dritten Grundschulklassen wird ein spezielles Schnupperprogramm angeboten, bei dem ihnen vor allem auch der Unterricht in Latein und Französisch vorgestellt wird: Interessierte Kinder und deren Eltern sollten ab 8.25 Uhr in die Sporthalle kommen. Sie werden dann dort in Gruppen eingeteilt und zu den einzelnen Programmpunkten begleitet.
Für alle übrigen Schüler startet der Schulmorgen bereits um 8.00 Uhr, die erste Stunde beginnt an diesem Tag um 8.10 Uhr. Vier Stunden, unterbrochen von längeren Pausen, stehen auf dem Programm. Eltern können ihre Kinder im Unterricht erleben oder die Pausen zu Gesprächen nutzen. Im Foyer und in der Aula stellt sich die Schule mit Informationsständen vor und informiert über Arbeitsgemeinschaften und sonstige Aktionen. In Führungen kann die Schule näher kennen gelernt werden.
Und wer sich von dem bunten Treiben erholen möchte, kann dies im "Café Heinzenwies", das ab 8.30 Uhr geöffnet sein wird.
Den Abschluss des Tages wird dann ein Fußballspiel bilden, in dem Lehrer/innen gegen Schüler/innen antreten.


"So sehen Sieger aus", 10b holt den 2. Preis beim Landeswettbewerb "Mathe ohne Grenzen", auch 10a und Mathe-LK erfolgreich

Am 11.5. folgten die Klassen 10a und b und der Leistungskurs Mathe von Herr Reidenbach der Einladung zur Preisverleihung vom Wettbewerb "Mathe ohne Grenzen" nach Winnweiler.
Zuvor wurden die Aufgaben in den Klassen und Mathekursen der Schule bearbeitet und die Ergebnisse eingeschickt und ausgewertet.
Voller Spannung erwarteten wir an diesem Mittwochmorgen das Ergebnis unserer Gruppenarbeit. Zuerst wurden die Trostpreise gezogen und keine unserer anwesenden Gruppen war dabei. Als es dann auf die eigentlichen Geldpreise zu ging wurden wir natürlich noch aufgeregter.
Der Leistungskurs 11 belegte Platz 4 von 66 teilnehmenden Kursen aus der Nordpfalz. Kurz darauf wurde die Klasse 10a aufgerufen, die mit ihrer Leistung ebenfalls den 4. Platz von 66 teilnehmenden 10. Klassen aus der Nordpfalz belegte. Nun rechnete eigentlich keiner von uns mehr damit, unter den ersten Drei zu sein. Umso überraschter waren wir natürlich über das Ergebnis:
2. Platz und ein Preisgeld von 350 Euro!
Wir jubelten und waren natürlich total stolz auf unser Ergebnis. Genauso wie unser Mathelehrer, Herr Burkhardt, der unseren Gewinn als "grandiose Leistung" betitelte.
Singend machten wir uns auf den Heimweg und hatten es allen gezeigt:

Klasse Gemeinschaft - Klasse Ergebnis!


"Morgenstern! Schiller & Co."

laden herzlich ein
zu einer musikalischen Revue rund um ihre bekannten Gedichte.
Freitag, den 10. Juni 2011
um 20 Uhr /

in der Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies

Ausführende:
die Theater-AG & die Chor-AG 5/6

Regie: Anne Leib und Thomas Maldener Musikalische Leitung: Jutta Gerhold

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Beachparty am 8. Juni 2011 ab 17:00 Uhr


Deutsch-französische Projekte: Zusammenarbeit mit dem Collège /Lycée Mangin aus Sarrebourg geht in neue Runde

Schon zur Tradition geworden ist die Zusammenarbeit des Collège /Lycée Mangin aus Sarrebourg in Frankreich und des Gymnasiums an der Heinzenwies. Auch in diesem Jahr trafen sich Schülerinnen und Schüler beider Schulen, um gemeinsame Projekte zu planen und zu erarbeiten. Dazu reisten Schülerinnen und Schüler des Heinzenwies-Gymnasiums am Mittwoch, dem 11. Mai 2011, nach Sarrebourg, die französischen Schülerinnen und Schüler kamen eine Woche später zum Gegenbesuch nach Idar-Oberstein. Eine erste Gruppe erarbeitete zusammen mit Französischlehrerin Jutta Gerhold und der französischen Lehrerin Frau Frentz sowie der Schauspielerin Katie Becker Szenen für ein Schinderhannesprojekt. Die zweite Projektgruppe hingegen erstellte unter Leitung ihrer Französischlehrerin Gabriele Lehnen und Herrn Spaeter aus Sarrebourg eine Umfrage über den Schulalltag in Frankreich und Deutschland am Beispiel des Collège /Lycée Mangin und des Gymnasiums an der Heinzenwies.



Gymnasium an der Heinzenwies erfolgreich beim Landeswettbewerb "Jugend debattiert"

Nachdem im Februar und März die Entscheidungen auf Schul- und Schulverbundsebene des bundesweit stattfindenden Wettbewerbs "Jugend debattiert" ausgetragen worden waren, stand nun am 12. April der Landeswettbewerb im Mainzer Landtag auf dem Programm. Und wieder war das Gymnasium an der Heinzenwies erfolgreich: Für die Sekundarstufe I traten Alexander Busneag (Klasse 10) und Leandro Worst (Klasse 10) an. Beide platzierten sich im guten Mittelfeld und konnten reichlich Erfahrungen im Debattieren sammeln. Für die Sekundarstufe II trat als Schulverbundssiegerin Lisa Weglinski (MSS 13) an und schaffte es bis ins Finale. Insgesamt konnte Lisa Weglinski einen beachtlichen dritten Platz im Gesamtwettbewerb auf Landesebene erringen. Auch zahlreiche Schülerjurorinnen und -juroren der Klassenstufen 10 bis 12 des Gymnasiums an der Heinzenwies kamen zum Einsatz: Ines Müller, Christiane Schwaighofer (beide MSS 11), Matthias Keidel (MSS 12), Elias Wießler, Astrid Fastenrath (beide 10b) und Stefanie Boschmann (10c). Im Finale der Sekundarstufe I durften Ines Müller als Schülerjurorin und Gaby Presser als Lehrerjurorin mitjurieren. In der Jury saßen in den Finalrunden jeweils auch Vertreter des SWR und der Politik.
Insgesamt nahmen im Schuljahr 2010/2011 bundesweit ca. 100.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teil, insgesamt 4800 Lehrerinnen und Lehrer waren beteiligt. In Rheinland-Pfalz machten 39 Schulen mit, die in sechs Regionalverbünden organisiert sind.



Toller Erfolg unserer Fußballer bei der Stadtmeisterschaft 2011

Unsere Schule nahm an diesem Turnier, das von der BBS Wirtschaft organisiert wurde, mit 2 Mannschaften teil. Weitere Teilnehmer waren jeweils 2 Mannschaften der BBS Technik und BBS Wirtschaft und eine Mannschaft der Realschule.
Es wurde zunächst in 2 Gruppen gespielt. Beide Mannschaften unserer Schule wurden jeweils Gruppensieger. Anschließend gewannen beide ihre Halbfinalspiele und trafen somit im Endspiel aufeinander.
Das Spiel endete 1 : 1 . Im Neunmeterschießen setzte sich dann Heinzenwies 1 knapp gegen Heinzenwies 2 durch.

Team Heinzenwies 1


Team Heinzenwies 2


SV-Basketball-Cup ins Leben gerufen

"Dribbeln, Werfen, Treffen" war das Motto am vergangenen Dienstag in der Schulturnhalle des Gymnasiums an der Heinzenwies. 5 Mannschaften aus Idar-Oberstein kämpften dort unter der sportlichen Leitung von Sportlehrer Matthias Fuhs um den ersten Platz beim SV-Cup. "Weil es leider so wenige sportliche Wettkämpfe im Rahmen der Schule gibt, kam der Gedanke auf, selber etwas auf die Beine zu stellen", kommentiert Veranstalter Florian Kindermann, Schülersprecher an der Heinzenwies. Auch wenn es jetzt erst einmal ein vorsichtiger Beginn im kleinen Rahmen war, zeigen sich alle sehr zufrieden. Die Zustimmung der Anwesenden für diese Idee war auf jeden Fall zu spüren. "Auch wenn von einigen mit viel Einsatz "gefightet" wurde, ging es uns nicht in erster Linie um den Wettkampfgedanken. Vielmehr standen der Spaß und das fröhliche, sportliche Zusammensein im Vordergrund. "Dass das Turnier nun so ein großer Erfolg wurde, hätten wir auch nicht erwartet. Da es von allen Seiten ein positives Feedback gab, planen wir derzeit ein weiteres Basketballturnier in größerem Rahmen im Sommer zu veranstalten, um zumindest in unserem Stadt- bzw. Kreisgebiet diesen Sport weiter zu fördern", erklärt er weiter.
Gewinnen konnte das Turnier übrigens die Jahrgangsstufe 11 des Heinzenwies-Gymnasiums. Als Lokalmatador konnte man sich im Finale gegen die "12-er" der gleichen Schule durchsetzen. Den dritten Platz erreichte die Berufsbildende Schule Technik, die das Spiel um Platz 3 für sich entscheiden konnte. Auch dabei waren eine Auswahl der 10. Klasse der Heinzenwies und das Göttenbach-Gymnasium.
Neben den Pokalen für die ersten drei Plätze, hatten sich Moritz Adam und Tim Wilms den Titel "Bester Spieler des Turniers" und ein damit verbundenes Fan-Set der Frankfurt Skyliners gesichert.





Heinzenwies verabschiedet 62 Abiturientinnen und Abiturienten

62 Abiturientinnen und Abiturienten konnte Oberstudiendirektor Werner Lehnen am vergangenen Freitag nach erfolgreichem Bestehen des Abiturs die Reifezeugnisse überreichen, 13 von ihnen erhielten die begehrte Eins vor dem Komma. Oberstudienrat Ernst Oellig stellte in seiner Rede fest, dass die Schülerinnen und Schüler somit an der erfolgreichsten aller Schulformen ihr Abitur bestanden hätten und blickte zurück auf viele gemeinsame Jahre - die meisten der Abiturienten hatte er bereits in der siebten Klasse kennen gelernt und seitdem sowohl als Englisch- als auch als Erdkundelehrer begeleitet. Den Abiturienten gab er - neben einem letzten gemeinsam gesungenen Lied - mit auf den Weg: "Make your life extraordinary." Für die Eltern verabschiedete sich Dr. Jürgen Fink von den Abiturienten, der in seiner Rede den Blickwinkel des Naturwissenschaftlers, des Biologen, einschlug und als Feldforscher mit humorigem Augenzwinkern die Jäger-Beute-Beziehung, sprich die Lehrer-Schüler-Beziehung, beleuchtete. Er riet den Abiturienten abschließend die nächsten zehn Jahre zu nutzen, denn es würden die spannendsten ihres Lebens sein und empfahl ihnen, nie in der Flussmitte des Zeitgeistes zu schwimmen. Für die Schüler sprachen Paula Brust, Stefan Keller und Patricia Schätzler und ließen ihre Schulzeit Revue passieren. Nach einem Musik- und Gesangsvortrag des Musikgrundkurses der MSS 13 folgte der Höhepunkt des Abends: die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse.



Jede Abiturientin und jeder Abiturient hatte im Vorfeld eine eigene Musik ausgesucht, zu der sie/er nun auf die Bühne gebeten wurde und von Oberstudiendirektor Lehnen ihr/sein Zeugnis überreicht bekam. Darüber hinaus wurden für besonders gute Leistungen geehrt: Kathrin Klein, Ayush Jain, Rishabh Bargoti, Kassandra Bauerfeind, Julia Dreßen, Yorick Fastenrath, Mira Fink, Julian Kappel, Maxi Loch, Chirag Modi, Andrej Popp, Patricia Schätzler und Lena Späth. Weitere Auszeichnungen und Buchpreise erhielten: Patricia Schätzler, Duc-Viet Cao, Ayush Jain (Mitgliedschaft in der deutschen Physikalischen Gesellschaft), Julian Kappel (Mitgliedschaft in der deutschen Physikalischen Gesellschaft), Mira Fink (Abiturientenpreis des Verbandes der Biologie) und Kathrin Klein (Preis für hervorragende Leistungen in Latein). Besonderen Dank sprach Oberstudienrätin Jutta Gerhold Kathrin Klein für ihr Engagement in der Schulmusik aus und lobte die Bereitschaft und die Disziplin, mit der Kathrin Klein über viele Jahre hinweg ihr musikalisches Können in den Dienst der Schule gestellt und so das Schulleben ernorm bereichert habe. Dr. Armin-Peter Faust kehrte aus seiner Pensionszeit zurück und ehrte Patricia Schätzler und Mira Fink für ihr Theaterengagement. Mit Richard David Precht gab er ihnen mit auf ihren Lebensweg, dass Lernen und Genießen die zwei Säulen für ein erfülltes Leben seien und überreichte ihnen zwei Zeichnungen: Euripides auf dem Schulhof und Euripides am Gartenteich. Die fünf langjährigen Schülerassistentinnen Jasmina Koch, Mira Fink, Maxi Loch, Miriam Neuhoff und Patricia Schätzler wurden mit Glücksschweinen für ihre Zukunft verabschiedet. Umrahmt wurde der Abend durch zahlreiche Musik- und Gesangsbeiträge: Das Gesangsensemble der MSS 13 begrüßte die Anwesenden mit "Hallelujah" und überzeugte später mit "Let the sunshine in" aus "Hair", Kathrin Klein spielte "Triana" aus "Iberia" von Isaac Albéniz am Flügel und Studienrätin Gaby Presser überzeugte als Sopranistin mit "Cabaret", begleitet wiederum von Kathrin Klein am Flügel, der Musikgrundkurs der MSS 13 rundete das Programm mit "Irish Blessing" ab.

Bildergalerie der Abi-Feier 2011

Bildergalerie der Abi-Feier 2011


Abiturgottesdient

Wenn Unterschiede verbinden und Grenzen verschwinden" - Der traditionell gemeinsame Abiturgottesdienst des Göttenbach-Gymnasiums und des Heinzenwies-Gymnasiums stand im Zeichen der Gemeinschaft

"Wenn Unterschiede verbinden und Grenzen verschwinden" - so lautete das von den Schülerinnen und Schülern gewählte Motto des traditionell gemeinsam gefeierten Abiturgottesdienstes der beiden Idar-Obersteiner Gymnasien in der Christuskirche. Nachdem Sebastian Huwer vom Göttenbach-Gymansium und Patricia Schätzler vom Heinzenwies-Gymnasium die Gäste gemeinsam begrüßt hatten, blickten die Schülerinnen und Schüler beider Gymnasien zurück auf ihre Schulzeit und wagten gleichzeitig einen Ausblick auf das Kommende. Die von den Schülern gestaltete Meditation versuchte das Motto des Gottesdienstes in Worte und Bilder zu fassen: Die fünf Weltreligionen Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam standen hier im Mittelpunkt. Für jede Religion hatten die Schüler einen charakteristischen Text ausgesucht, den sie zu einem ebenfalls charakteristischen Musikstück vortrugen. Parallel dazu ließen sie ein Weltpuzzle entstehen.
Auch die beiden Religionslehrer Patrick Simonis (Göttenbach) und Tino Schmitt (Heinzenwies) beschäftigten sich in ihrer gemeinsamen Ansprache mit dem Motto des Abends und betonten, wer Gottes- und Nächstenliebe predige, mache sich unglaubwürdig, wenn er in Zwietracht und Zerwürfnis mit seinen Mitchristen lebe. Deshalb sei der gemeinsame Gottesdienst beider Gymnasien ein so wichtiges Zeichen. Während Tino Schmitt aus wissenschaftlicher Sicht auf den Bibeltext aus dem 1. Korintherbrief blickte und die Situation der inhomogenen Gemeinde in Korinth zur Zeit des Apostels Paulus analysierte, beschäftigte sich Patrick Simonis mit den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Gemeinschaft in ihrem Schulleben und untersuchte Gemeinschaftsexperimente wie Besinnungstage, Klassenfahrten und Exkursionen.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch den Chor des Göttenbach-Gymnasiums und durch ein vierhändig gespieltes Instrumentalstück von Kathrin Klein (Heinzenwies) und Cosima Logiewa (Göttenbach) am Flügel, das die Gäste begeisterte und das Motto des Abends noch einmal besonders eindrücklich zum Ausdruck brachte. Als sich schließlich zum gemeinsam gesprochenen Vaterunser alle über die Kirchenbänke und -gänge hinweg die Hände reichten, wurde der Gemeinschaftsgedanke, der den gesamten Gottesdienst begleitet hatte, ein letztes Mal versinnbildlicht. Die Kollekte des Abends, so hatten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam beschlossen, sollte den Kindern des Kinderheims Niederwörresbach zugute kommen.


Juniorwahl am Gymnasium an der Heinzenwies

Mit 17 schon an der Landtagswahl teilnehmen? Unter der Leitung ihrer Sozialkundelehrerin Gaby Presser beteiligten sich die zehnten Klassen sowie die Leistungskurse Sozialkunde der MSS 11 und 12 an der landesweiten Juniorwahl. Im Rahmen dieses Projektes haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, online ihre Stimme abzugeben, unabhängig von Alter und Nationalität. Die Wahl wird unter fast authentischen Bedingungen durchgeführt: Es wird eine Wahlbenachrichtigung ausgestellt, die Wahl findet geheim in Wahlkabinen statt mit absolut identisch aussehenden "virtuellen" Wahlzetteln.
Durch die Teilnahme an diesem Projekt wird das politische Interesse in der Regel gesteigert, da den Schülern und Schülerinnen eine erste politische Positionierung abverlangt wird, die aber selbstverständlich geheim bleibt. Die meisten Schülerinnen und Schüler gehen daher mit großer Ernsthaftigkeit an diese "Testwahl" heran.
Das Gymnasium an der Heinzenwies nahm in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach dem Jahr 2009 an dem Projekt teil, 2009 ging es allerdings um eine Probewahl zur Bundestagswahl, nun ging es um die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz.
Im Februar erlebte der Leistungskurs Sozialkunde der MSS 12 ein weiteres "Highlight" im Rahmen dieses Projekts: Lisa Weglinski, ehemalige Landessiegerin des Wettbewerbs "Jugend debattiert" wurde von den Organisatoren der Juniorwahl nach Mainz eingeladen, um gegen die Spitzenkandidatin der CDU bei der Landtagswahl, Julia Klöckner, zu debattieren.



Schüler traten gegen Spitzenkandidaten an

MAINZ/IDAR-OBERSTEIN Als "fair" und "diszipliniert" beschrieben Kurt Beck, Julia Klöckner und Herbert Mertin die Veranstaltung im Wappensaal des rheinland-pfälzischen Landtages, wo sonst nur Wortgefechte unter den Abgeordneten stattfinden. Diesmal konnten drei Landessieger des Projektes "Jugend debattiert" am 23. Februar 2011 im Rahmen der Juniorwahl 2011 gegen die Spitzenkandidaten von SPD, CDU und FDP antreten. Unter anderem dabei war auch Lisa Weglinski aus Idar-Oberstein. Die Schülerin konnte sich 2009 gegen die Konkurrenz auf Landesebene durchsetzen und reiste deshalb auch mit nach Berlin zum Bundesentscheid.
Beginnen durfte aber Andrea Reckenthäler aus Koblenz. Sie debattierte gegen Kurt Beck über das Thema, ob ein Mindestlohn eingeführt werden solle. Andrea hatte sich genau wie die anderen beiden Teilnehmer schon seit Wochen auf die Themen vorbereitet und auch auf einem dreitägigen Seminar Tipps zur Debatte erhalten. Geschickt konnte sie die Diskussion immer wieder mit neuen Contra-Argumenten bereichern, jedoch war es eine sehr schwere Aufgabe, sich gegen einen Ministerpräsidenten zu behaupten, der in dem Jahr in sein Amt gewählt wurde, als sie zur Welt kam. Zwischenzeitlich griff Beck - ganz in Landtagsmanier - sogar zu wirklich forschen Maßnahmen seiner Redekünste, was den Zuschauern als unangebracht erschien, da die 16-jährige stets darum bemüht war, sachlich und fachlich korrekt zu argumentieren.
Für die ebenfalls anwesenden Schulklassen aus Mainz, Koblenz und Idar-Oberstein vom Gymnasium an der Heinzenwies gab es nach den einzelnen Debatten die Chance, Fragen welcher Art auch immer an die Schüler oder den Spitzenkandidaten zu stellen. Phrasen wie "reiner Populismus im Wahlkampf" wurden dem Ministerpräsidenten an den Kopf geworfen und den Vorstoß der FDP, das zweigliedrige Schulsystem in der Verfassung des Landes Rheinland-Pfalz zu verankern, kommentierte Beck auf Nachfrage mit den Worten, dass das "kein ehrlicher Antrag, sondern reiner Wahlkampf" sei.
Lisa Weglinski vom Gymnasium an der Heinzenwies musste in ihrer Debatte ein Faltblatt der Landesregierung zum Umgang mit muslimischen Kindern in der Schule verteidigen. Es geriet seitens der CDU in starke Kritik, da es emanzipatorisch sehr hindernlich sei und außerdem kaum umsetzbare Forderungen enthalte. Die Diskussionsrunde lief absolut auf Augenhöhe ab. Lisa beleuchtete die Thematik von vielen verschiedenen Punkten und schuf so die Grundlage für eine kurzweilige, interessante und sachliche Debatte. Auch Julia Klöckner war sehr überrascht angesichts solcher Argumentationsfähigkeit.
Kurz darauf sollte auch sie sich der Fragerunde mit dem Publikum stellen. Fragen nach der "Wunschkoalition" wurden zwar nicht beantwortet, jedoch redete sie sich geschickt heraus, als sie nach ihrem Wahlplakat mit dem Titel "Politik ohne Bart" gefragt wurde. Es sei keine Anspielung auf den aktuellen Ministerpräsidenten, sagte sie.
Die letzte Runde bestritten Herbert Mertin und der 16-jährige Christian Blex aus Koblenz. Der Gymnasiast konterte gut auf die Argumente gegen die Abschaffung von Noten. Herbert Mertin sagte, dass die Jugend bzw. die Schüler auf den harten Alltag im Berufsleben vorbereitet werden müssen. Christian Blex bezog sich in der Debatte vor allem auf die Ungerechtigkeit der Notengebung: "Ein Lehrer beurteilt oft nicht objektiv, sondern nach Sympathie", sagte er.
In der Fragerunde tauchte dann ebenfalls eine Frage zur Bildungspolitik auf: "Sehen Sie die Verfassungsänderung zur Festlegung des zweigliedrigen Schulsystems als notwendig an oder hat Herr Beck Recht, wenn er sagt, dass das reiner Wahlkampf sei." Mertin kommentierte diese Frage damit, dass Herr Beck seine Versprechen hinsichtlich der Bildungspolitik nicht gehalten hätte. Er sprach sich noch vor Jahren für ein dreigliedriges System aus und jetzt ist er auf dem besten Weg zur Einheitsschule.
Nicht nur die Politiker hatten einen durchaus positiven Eindruck des Nachmittages gewonnen, auch die Schüler zeigten sich beeindruckt. Florian Kindermann, Schülersprecher des Gymnasiums an der Heinzenwies, bezeichnete die Veranstaltung als sehr gelungen: "Die Schüler sollten öfter die Möglichkeit haben, sich im direkten Austausch mit Politikern zu befinden. Man sieht am Beispiel der Debatten, dass die Jugend nicht nur politikinteressiert ist, sondern auch auf Augenhöhe mitdiskutieren kann."
Matthias Keidel, MSS 12

  


Heinzenwies dominiert bei "Jugend debattiert"

Lisa Weglinski und Leandro Worst haben den Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" in ihren jeweiligen Altersklassen gewonnen. Die Fragen, ob das Verbot von nationalsozialistischen Symbolen in Deutschland aufgehoben und der 5. August zum Gedenktag der Heimatvertriebenen ernannt werden soll, wurden in der Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert kontrovers diskutiert.
Am Anfang des Tages stand aber natürlich für alle Teilnehmer die Vorrunde, die am Hermeskeiler Gymnasium ausgetragen wurde. Hier wurde man in zwei Debatten auf Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft geprüft. Eine Debatte wird immer zwischen 4 Teilnehmern, die sich in Pro- und Contra-Seite aufteilen, ausgetragen. Nachdem die Streitfrage gestellt wurde, hat jeder Debattant 2 Minuten Zeit seine Position in einem Statement darzustellen. Danach folgt die freie Aussprache, in der 12 Minuten das zu debattierende Thema in all seinen Facetten beleuchtet wird. Am Schluss darf dann jeder nochmal all seine Argumente bündeln, innerhalb einer Minute kurz und knapp die Debatte bewerten und seinen eigenen Standpunkt festigen. Ein Team aus vier Juroren vergibt dann Punkte von 0 bis 5 auf die verschiedenen Kriterien, sodass ein umfassender Eindruck des rhetorischen Geschicks der Kandidaten entsteht.
Neben dem Gymnasium an der Heinzenwies traten auch die Schüler des Göttenbach-Gymnasiums, der Gymnasien Hermeskeil und Saarburg, der IGS Morbach, der Berufsbildenden Schule Trier und der Regionalen Schule Thalfang an. Sowohl Debattierende als auch Zuschauer und betreuende Lehrer fuhren dann nach Hinzert, um dort zu erfahren, welche jeweils besten 4 Schüler die Finalrunden der Sekundarstufe I und II austragen durften. Dorthin schafften es immerhin fünf der sechs angetretenen "Heinzenwiesler", was besonders Frau Leib und Frau Presser erfreute, die sich schon seit Jahren für das Projekt engagieren und ihre Schüler in den Wochen zuvor auf den Wettbewerb innerhalb des Deutsch- und Sozialkundeunterrichts vorbereitet hatten.
In der Diskussion der Sekundarstufe II über die Aufhebung des Verbots von nationalsozialistischen Symbolen ging es hauptsächlich darum, wie stark unsere Demokratie ist. Kann sie sich gegen den drohenden Einfluss der politisch rechten Seite wehren und warum sind kommunistische Zeichen und Parolen nicht verboten? Lisa Weglinski vom Gymnasium an der Heinzenwies konnte sich letztendlich auf der Pro-Seite durchsetzen. Sie kann sich jetzt über ein dreitägiges Rhetorik-Seminar in Mainz freuen, das sie auf den Landeswettbewerb im Mainzer Landtag vorbereiten soll.
Neben ihr löste auch ihr Mitschüler aus der Sekundarstufe I Leandro Worst das Ticket in die Landeshauptstadt. Er erläuterte nach Meinung der Jury am besten, warum man den 5. August zum nationalen Gedenktag der Heimatvertriebenen ernennen sollte. An jenem Tag im Jahre 1950 wurde nämlich die Charta der Heimatvertriebenen unterzeichnet. Man verzichtete auf jegliche Rache am deutschen Volk und sprach sich dafür aus, dass man sich am Wiederaufbau beteilige.
Auch Florian-Ambrosius Eichner, Florian Kindermann, Alexander Busneag und Clara Schuster von der Heinzenwies machten in ihren Debatten stets eine gute Figur, auch wenn es nicht zum Sieg reichte. Christina Zimmermann und Matthias Keidel traten als Ersatzkandidaten an, kamen allerdings nicht zum Einsatz. Aber auch im nächsten Jahr wird es wieder die Chance geben, sich bis nach Berlin zum Bundesentscheid zu debattieren. Vielleicht schaffen dies auch Lisa und Leandro.
(mk)



Heinzenwies bei Regionalentscheid erfolgreich

Wieder nahmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Heinzenwies sehr erfolgreich an dem Regionalentscheid des Wettbewerbs "Jugend debattiert" teil, der am 15. März 2011 in Hermeskeil ausgetragen wurde. Im Bereich der Sekundarstufe I vertraten Clara Schuster (10a), Leandro Worst (10b) und Alexander Busneag (10b) die Schule. Für die Sekundarstufe II traten folgende Heinzenwiesler an: Lisa Weglinski (MSS 12), Florian Ambrosius-Eichner (MSS 12) und Florian Kindermann (MSS 12). Leandro Worst siegte im Bereich der Sekundarstufe I und erreichte den ersten Platz. Im Bereich der Sekundarstufe konnte sich Lisa Weglinski durchsetzen und kam ebenfalls auf den ersten Platz. Beide Schüler (siehe Foto) werden nun die Schule auf dem Landesentscheid in Mainz vertreten. Herzlichen Glückwunsch!




POLIS

Nach dem schriftlichen Abitur stellten sich die Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums an der Heinzenwies nun der nächsten Herausforderung: Sie nahmen vom 22. bis 24. Februar 2011 am Planspiel POLIS in der Artillerieschule Idar-Oberstein teil. POLIS steht für Politik und Internationale Sicherheit und ist ein Simulationsspiel, in dem es darum geht, Vorgänge in der internationalen Politik zu simulieren und nachzuvollziehen.
Zunächst wird jedem Schüler eine Rolle, zum Beispiel "Regierungschef" oder "Wirtschaftsminister", und ein Land zugelost. Die Vertreter der einzelnen Regionen bekommen daraufhin dem Land entsprechende Informationen über Rohstoffe, finanzielle Möglichkeiten und Problemstellungen.



Zudem gibt es freiwillige Posten, wie der des UN-Generalsekretärs, der Weltbank, der Weltpresse oder auch der NGOs (Non-Governmental-Organisations), wie zum Beispiel Greenpeace.
Von Geheimverträgen bis hin zu Wirtschaftsembargos oder Krieg ist bei POLIS alles möglich. Ziel ist allerdings die friedliche Zusammenarbeit der einzelnen Regionen und Institutionen.



Es wurden im Verlauf des Spiels drei Jahre simuliert, ein Tag in der Kaserne steht stellvertretend für ein POLIS-Jahr. Jedes "Jahr" wird eine UN-Vollversammlung einberufen, um die Geschehnisse darzustellen und auch zu analysieren sowie zu kritisieren.
Verpflegt wurden die Schülerinnen und Schüler auf Kosten der Bundeswehr in der Kantine der Artillerieschule.
Für die meisten waren es drei spannende, aber auch anstrengende Tage, in denen sie Konflikte vermeiden, Krisen bewältigen und Kompromisse eingehen mussten. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von zwei Jugendoffizieren der Bundeswehr und den Sozialkundelehrerinnen G. Presser und I. Meinung.

Paula Brust, MSS 13


Gymnasium Heinzenwies am CERN in Genf

Auf Einladung unseres ehemaligen Schülers Kristof Schmieden konnten Scülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Heinzenwies Anfang Februar 2011 eine außergewöhnliche Studienfahrt zur Großforschungsanlage CERN in Genf durchführen.
Im Allgemeinen muss man auf einen Besuchstermin länger als ein Jahr warten, aber in seiner Eigenschaft als Mitarbeiter konnte Kristof Schmieden, Abiturjahrgang 2002, der im Rahmen seiner Promotion in Physik seit rund zwei Jahren am CERN forscht, kurzfristig eine Einladung an seine ehemalige Schule aussprechen und eine ausführliche Besichtigung organisieren.
Für unsere Besuchergruppe, bestehend aus 39 Schüerinnen und Schülern, vier Lehrkräften und unserem Busfahrer, plante Kristof Schmieden einen ganz besonderen Besichtigungstag. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria des CERN erfolgte ein Einführungsvortrag, in dem ein Überblick über die Einrichtung und die wesentlichen Forschungsvorhaben gegeben wurde.


Unser ehemaliger Schüler Kristof Schmieden


Einführungsvortrag in einem Konferenzraum

So erfuhren die Gäste aus Idar-Oberstein, dass die Abkürzung CERN sich aus dem französischen Namen der Organisation, die mit der Gründung beauftragt war, ableitet: Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, dass 20 Nationen dieses Projekt finanzieren sowie dass rund 3000 ständige Mitarbeiter und mehr als 6000 Gastforscher von 500 Universitäten aus über 80 Ländern hier gemeinsam versuchen, zentrale Fragen aus der Grundlagenforschung der Physik zu beantworten:

Was ist Materie und woher kommt sie? Was geschah zu Beginn unserer Welt, dem sogenannten Urknall? Wodurch werden komplexe Gebilde wie die Sonne, die Erde und der Mensch zusammengehalten?

Um diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen, wurde eine Forschungsanlage der Superlative gebaut. Rund 100 Meter unter der Erdoberfläche liegt der weltgrößte Speicherring mit 8,6 km Durchmesser und rund 27 km Länge. Hier werden in zwei Röhren kleinste Teilchen auf entgegengesetzten Bahnen auf über 99,9999 % der Lichtgeschwindigkeit, d.h. auf rund 300 000 km pro Sekunde(!), beschleunigt, um sie dann aufeinanderprallen zu lassen. Dabei, so hoffen die Forscherinnen und Forscher, kann man Teilchen erzeugen bzw. nachweisen, die bisher erst in der Theorie existieren.

Damit die Teilchen sich auf einer Kreisbahn bewegen, sind sehr starke Magnetfelder notwendig. Diese werden von mehr als 1000 Elektromagneten, die 15 Meter lang und 35 Tonnen schwer sind, erzeugt. Ersatzexemplare konnten wir in der großen Magnetversuchshalle aus der Nähe besichtigen (siehe Fotos).


Modell des Tunnels mit einem Elektromagneten in Originalgröße


Unsere Begleiterin Simone erklärt die Funktionsweise der Elektromagneten

Um den elektrischen Widerstand und die damit verbundene Wärmeentwicklung weitgehend zu unterbinden, wird der gesamte Speicherring mit flüssigem Helium auf rund minus 271 Grad Celsius abgekühlt. Bei dieser tiefen Temperatur sind die riesigen Elektromagnete supraleitend, d.h. sie besitzen praktisch keinen elektrischen Widerstand mehr. Trotzdem benötigt man für den Betrieb dieser riesigen Anlage die elektrische Energie eines Kraftwerks mit ca. 120 MW (120 000 Kilowatt) Leistung. Zum Vergleich: Damit könnte man auch eine Großstadt mit mehr als 180 000 Einwohnern, wie zum Beispiel Mainz, versorgen.
Die Versuchseinrichtungen und der unterirdische Speicherring befinden sich auf einem weitläufigen Forschungsgelände, das sowohl auf schweizerischem als auch auf französischem Boden liegt. So erwies es sich als sehr praktisch, dass wir mit Hilfe der Zutrittsberechtigung von Kristof Schmieden unseren eigenen Bus mit auf das Gelände nehmen durften und dort die verschiedenen Stationen zeitsparend anfahren konnten.


Bustransfer

Kristof hatte eine Kollegin und zwei Kollegen gewinnen können, uns nicht nur zu begleiten, sondern auch die sehr komplizierten technischen und physikalischen Sachverhalte näher zu erklären.


Unsere fachkundige Begleiterin Simone (rechts)

Mit ihnen besichtigten wir verschiedene Detektoren der Forschungsanlage , jeder so groß wie ein Einfamilienhaus. Auch am ATLAS-Projekt, an dem unser ehemaliger Schüler arbeitet, machten wir Station.


Halle des COMPASS-Experiments

Besonders bemerkenswert fanden die Schülerinnen und Schüler, mit welcher Begeisterung unsere sympathischen und äußerst sachkundigen Begleiter von ihren Forschungen und dem Leben in der großen Gemeinde von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern berichteten.


Blick in die linke Hälfte des Hauptkontrollraums der gesamten Anlage

Am späten Nachmittag kamen wir wieder am Ausgangspunkt unserer Besichtigungstour an.


Die „CERN-Fahrer“ von der Heinzenwies

Nachdem wir in der CERN-Boutique noch etliche interessante Andenken erworben hatten, verabschiedeten wir uns von Kristof Schmieden mit einem großen Dankeschön an ihn und seine Kollegin und Kollegen für den erlebnisreichen Tag am CERN.


Körperlich und geistig erschöpft fuhren wir zurück in unser Hotel. Am nächsten Morgen traten wir die Rückfahrt dieser äußerst eindrucksvollen naturwissenschaftlichen Exkursion an, die sicherlich nicht nur für die mitgereisten Schülerinnen und Schüler als ein Highlight ihrer Schulzeit am Gymnasium an der Heinzenwies in Erinnerung bleiben wird.


Ein Erbe mit Komplikationen:

Theater-AG des Gymnasiums an der Heinzenwies glänzt mit kurzweiliger Komödie von Curt Goetz

Der übermoralische und strenge Professor Dr. Traugott Nägler erbt von seiner einst aus der Familie verstoßenen und nun verstorbenen Schwester Josephine ein Haus in Montevideo. Unter bestimmten Bedingungen - eine der Frauen aus der Familie muss innerhalb eines Jahres ein uneheliches Kind zur Welt bringen - erbt er auch eine beträchtliche Summe Geld, die seiner bescheiden lebenden Familie Wohlstand bescheren würde. Der Kampf mit dem eigenen Gewissen beginnt, denn Atlanta, die Tochter des Professors, ist gerade 17 Jahre alt geworden und möchte bald heiraten. In zweieinhalb kurzweiligen Stunden erlebte das Publikum am vergangenen Freitagabend in der Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies, wie der Professor zwischen Gier und Moral schwankt und letztlich eine für alle überraschende Lösung gefunden wird: Der Professor selbst hat, ohne es zu wissen, mit seiner Frau 18 Jahre lang in wilder Ehe gelebt, sodass alle seine zwölf Kinder unehelich sind und seiner Frau das Erbe zusteht. Marilena Kessler in der Rolle des sittenstrengen und besserwisserischen Professors und Nina Heisler als seine Ehefrau sowie Anne Fleischer als Pastor und Freund der Familie beeindruckten mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen und strapazierten die Lachmuskeln des Publikums. Ebenso gekonnt begeisterten auch Sally Köpke als tugendsame Tochter Atlanta und Christiane Schwaighofer als deren verschüchterter Verlobter Herbert Kraft. Die Inszenierung unter der Leitung von Studienrätin Anne Leib und Studienrat Thomas Maldener bestach durch große Liebe zum Detail: Sowohl Kostüme und Maske wie auch das Bühnenbild, das Studienrätin Ute Hammes gemeinsam mit Schülerinnen gestaltet hatte, waren exakt aufeinander abgestimmt und entführten das Publikum an den Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Für ihre Aufführung erntete die Theatergruppe, die sich ihrerseits bei ihren betreuenden Lehrern bedankte, viel Applaus.



Aufführung von "Das Haus in Montevideo"

Am Freitag, den 25. Februar 2011 um 19.30 Uhr findet die verschobene Aufführung von "Das Haus in Montevideo"
in der Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies statt.
Die Geschichte handelt vom übermoralischen Professor Traugott Nägeler, der durch ganz unvorhersehbare Zusammenhänge von seinem hohen moralischen Thron gestoßen wird.

Die Theatergruppe der Heizenwies


Jugend debattiert wieder: Schulsieger wurden ermittelt

Am 10. und 11. Februar war es wieder so weit: Wie jedes Jahr wurden die Schulsieger des alljährlich erfolgreich stattfindenden Schulwettbewerbs "Jugend debattiert" ermittelt, die die Schule nun am 15. März beim Regionalentscheid in Hermeskeil vertreten werden.
Am Mittwoch debattierten zunächst die Klassensieger der Mittelstufe und mussten sich in ihren Debatten mit den Fragen "Soll an unserer Schule auch jahrgangsübergreifend unterrichtet werden?" und "Soll ein Boys' Day" zur Berufsinformation für Jungen eingeführt werden?" auseinandersetzen. In der Entscheidungsdebatte am Nachmittag ging es dann um die Frage "Soll das Recht der Eltern, den Vornamen ihres Kindes zu bestimmen, in Deutschland liberalisiert werden?"
Die Oberstufenschüler beschäftigten sich am Donnerstag mit den Fragen "Sollen Busse und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr für Schüler kostenfrei sein?" und "Soll in Deutschland eine Kennzeichnungspflicht für Fahranfänger eingeführt werden?" und bewiesen hierbei eine gute Vorbereitung und hohe Sachkenntnis. Entsprechend schwer hatte es die Jury, die sich aus Schülern und Lehrern zusammensetzte, bei der Entscheidungsdebatte. "Sollen die rechtlichen Regelungen für Tiertransporte verschärft werden?" lautete hier das Thema der Debatte und auch hier zeigte sich, dass sich die Debattenteilnehmerinnen und -teilnehmer im Vorfeld gut informiert hatten und die rechtlichen Grundlagen studiert hatten.
Folgende Sieger konnten ermittelt werden (in der Reihenfolge der Platzierungen):

- im Bereich der Sekundarstufe I:
1. Leandro Worst, 10b
2. Clara Schuster, 10a
3. Alexander Busneag, 10b
4. Christina Zimmermann, 10a

- im Bereich der Sekundarstufe II:

1. Lisa Weglinski, MSS 12
2. Florian Ambrosius-Eichner, MSS 12
3. Florian Kindermann, MSS 12
4. Matthias Keidel, MSS 12

Allen Siegern herzlichen Glückwunsch!


Ulrike Weyrich leitet die MSS am Gymnasium an der Heinzenwies

Ulrike Weyrich kam bereits im Jahr 1982 nach ihrem Studium in München und Mainz und nach Ableistung des Vorbereitungsdienstes in Bad Kreuznach an die Heinzenwies, wo sie die Fächer Latein, evangelische Religion und Ethik unterrichtet. Die engagierte Lehrerin übernahm zunehmend Verantwortung bei der Gestaltung des Schullebens, plante und organisierte Schulgottesdienste, Studientage, eine Projektwoche und ein Schulfest sowie ein Schuljahresprojekt zur Gewaltprävention. Bereits seit einem Jahr leitete sie die Mainzer Studienstufe am Gymnasium an der Heizenwies kommissarisch, jetzt wurde sie zum 01.02.2011 von Ministerin Doris Ahnen offiziell in dieses Amt berufen und zur Studiendirektorin ernannt.


Heinzenwies 32 Jahre lang mitgestaltet und mitgeprägt: Gymnasium verabschiedet Studiendirektor Jürgen Schmittt

Am vergangenen Freitag verabschiedete das Gymnasium an der Heinzenwies in einer Feierstunde Studiendirektor Jürgen Schmitt in die passive Phase der Altersteilzeit. Damit ging die aktive Schulzeit eines "leidenschaftlich engagierten Lehrers", wie Schulleiter Werner Lehnen in seiner Abschiedsrede betonte, zu Ende. Schmitt, der nach seinem Studium in Trier und Glasgow/Schottland sowie einem zweijährigen Vorbereitungsdienst am Studienseminar Trier im Jahre 1979 an die Heinzenwies kam und die Fächer Englisch und Geschichte unterrichtete, blieb der Schule 32 Jahre lang treu. Nach seiner Beförderung zum Oberstudienrat im Jahre 1986 wurde Jürgen Schmitt, der aus Niederbrombach stammt, 1993 zum Studiendirektor zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben ernannt und übernahm zusätzliche Aufgaben im Verwaltungsbereich der Schule. Nach der Wende wandte er sich außerdem neben seiner Tätigkeit in Idar-Oberstein für ein Jahr neuen Aufgaben in Thüringen zu: Als Referent war er in dem neuen Bundesland unterwegs, um dortigen Kollegen das Schulfach Englisch zu erschließen. Kollegium und Schülerschaft verabschiedeten sich nun mit zahlreichen Rede- und Gesangsbeiträgen von dem beliebten Lehrer, aber nicht ohne die Hoffnung zu formulieren, ihn bei gelegentlichen Anlässen wie der alljährlichen Historikerfahrt der Fachschaft Geschichte wiederzusehen.


Ein Stück Kultur für Jung und Alt aus und in Idar-Oberstein!

Dr. Armin Peter Faust führt sie zurück in die Verhältnisse des Widerstands gegen den NS-Staat am Beispiel von wahren Begebenheiten und Schicksalen rund um den Kreis Birkenfeld.
Erleben Sie die damaligen Umstände rückblickend anhand von Texten und Gedichten. Von Antikriegsparolen und den Erlebnissen in einem deutschen KZ bis hin zu Kindheitsepisoden sowie dem dramatischen Tod eines Studienrats während der Deportation.
Den Abschluss der Lesung bilden zwei Gedichte zu Bert Brecht und Anna Seghers.
Umrahmt wird dieses Kulturhighlight durch die musikalische Untermahlung durch Philipp Wahl.
Diese ca. 1-stündige Lesung findet am Donnerstag, den 10.02.2011,
um 20.oo Uhr im Jugendtreff am Markt in Idar statt und wir laden Sie herzlich dazu ein!


Botschaft des Friedens ist zeitlos:
Weihnachtlicher Glanz im Januar bei kombinierter Weihnachts- und Neujahrsfeier am Gymnasium an der Heinzenwies

Nachdem die traditionelle Weihnachtsfeier des Gymnasiums an der Heinzenwies im Dezember wegen Schnee und Eisglätte verschoben werden musste, wurde sie nun als kombiniertes Weihnachts- und Neujahrskonzert nachgeholt. Oberstudienrätin Jutta Gerhold wies in ihrer Begrüßungsansprache darauf hin, dass die Botschaft des Weihnachtsfestes, der Frieden, eine zeitlose sei und damit unabhängig von einem festen Termin. Sie äußerte den Wunsch, diese Friedensbotschaft möge alle Anwesenden durch das ganze Jahr begleiten.
In der voll besetzten und festlich geschmückten Aula wurden die Gäste zunächst von dem Orchester und dem Schulchor des Gymnasiums sowie von der Klasse 7a mit einem gemeinsam vorgetragenen Magnificat begrüßt. Durch den Abend führten gekonnt als Moderatoren Patricia Schätzler, MSS 13, die wegen ihres Abiturs zum letzten Mal in dieser Rolle zu sehen war, und Florian Ambrosius-Eichner, MSS 12. Untermalt wurden die hochkarätigen Musikbeiträge des Abends durch Gemälde mit weihnachtlichen Motiven aus verschiedenen Jahrhunderten, die auf eine Großleinwand projiziert wurden und zu denen Fünftklässler Kommentare verfasst hatten, die von dem Moderatorenpaar vorgelesen wurden.
Doch nicht nur Schüler aus allen Stufen, Lehrerinnen und Lehrer waren an dem Programm des Abends beteiligt, ein Chor aus Eltern und Freunden der Schule trug mittelalterliche Musik vor - Veni veni Emmanuel. Auch nach der Pause, in der sich die Gäste bei Glühwein, heißem Kakao und Waffeln stärken konnten, waren die Eltern noch einmal zu hören. Gemeinsam mit dem Schulorchester, der Klasse 6a und Regina Jalosa (9d) am Klavier präsentierten sie "Adeste Fideles". Sogar das Publikum wurde in die Darbietung miteinbezogen und zum Mitsingen aufgefordert.
Glanzpunkte des Abends waren eine Swingversion des bekannten Liedes "Vom Himmel hoch da komm ich her", gesungen vom Schulchor, eine Klangimprovisation des Musikgrundkurses der MSS 13 nach M. Ernst aus dem Jahre 1926 und das freche "Hey, Mr. Christmas" des Grundkurses Musik der MSS 12. Das beliebte Chörchen unter Leitung von Gabriele Presser trug eine moderne Version von "Zu Bethlehem im Stall geboren" vor sowie "Joy to the word" und "Joyful, joyful", begleitet von Thomas Hertwig am Klavier. Besonders großen Applaus erntete wie immer das Orchester, sowohl für das barocke Concerto grosso in g von A. Corelli sowie für einen Kanon von J. Pachelbel. Doch damit war das abwechslungsreiche Programm noch lange nicht zu Ende: Die Klasse 5c war mit dem böhmischen Weihnachtslied "Freu dich, Erd" zu hören und vier Schülerinnen der MSS 13 sangen gemeinsam mit Frau Studienrätin Gabriele Presser "Mary's Boy Child", das die Weihnachtsgeschichte auf eine ganz eigene Weise interpretiert.
Schulleiter Oberstudiendirektor Werner Lehnen, der in seiner Ansprache augenzwinkernd darauf hinwies, dass man sich am heutigen Abend zu der ersten der beiden Weihnachtsfeiern im Jahr 2011 versammelt habe, dankte insbesondere den Kolleginnen und Kollegen, die mit viel Engagement den Abend vorbereitet und gestaltet hatten: Frau Jutta Gerhold, Frau Ute Hammes, Frau Ursula Koch-Czepluch, Frau Anne Leib, Frau Gabriele Presser, Herrn Thomas Hertwig und Herrn Uwe Koort.
Zum Abschluss stimmte der Schulchor unter Leitung von Jutta Gerhold das bekannte Weihnachtslied "O du fröhliche" an, das von allen Anwesenden mitgesungen werden konnte. Mit Wünschen für ein gutes neues Jahr und in der Hoffnung, sich an Weihnachten wiederzusehen, endete ein stimmungsvoller und besinnlicher Konzertabend.

Galerie Weihnachtsfeier 2010-11

Galerie Weihnachtsfeier 2010-11


Informationsabend für Eltern und Erziehungsberechtigte der kommenden 5. Klassen

Am Donnerstag, 20.01.2011, sind Eltern und Erziehungsberechtigte der kommenden 5. Klassen (im Schuljahr 2011/2012) herzlich zu einem Informationsabend am Gymnasium an der Heinzenwies eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet in der Aula statt. Im Verlauf des Abends wird schwerpunktmäßig über die Gestaltung der Orientierungsstufen, aber auch über weitere Angebote der Schule und den Weg zum Abitur informiert werden; darüber hinaus haben Eltern auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ebenso wird die zweite Fremdsprache Thema sein, die nach Englisch als erster Fremdsprache ab Klasse 6 eingeführt wird. Diese wird durch die Fachkonferenzleiter Französisch und Latein vorgestellt.
Des Weiteren bieten wir den kommenden Fünftklässlern kurz vor Schuljahresende an, im Rahmen von "Schnuppertagen" ihre neue Schule und den Unterricht zu erkunden.

Einladung Informationsabend

Anhang - Entscheidungshilfe zur Wahl der zweiten Fremdsprache


Erfolg für Heinzenwies-Fußballerinnen

Beim Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" belegte die Mädchen-Mannschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies im Bereich des Regionalentscheids Fußball am 24. November 2010 in Trier den zweiten Platz. Hierzu allen beteiligten Sportlerinnen herzlichen Glückwunsch!



Am Mittwoch, 22.12.2010, findet Unterricht nach Plan statt.

Sollten sich die Witterungsverhältnisse deutlich verschlechtern, werden hier
an dieser Stelle neue Informationen gegeben. Der Lehrerparkplatz und der
Schülerparkplatz sind inzwischen geräumt und damit benutzbar.
Bitte beachten Sie nochmals, dass es bei derartigen Witterungsverhältnissen
in der Verantwortung der Eltern liegt, ob Sie Ihr Kind zur Schule schicken.
Stand dieser Information: 21.12.2010, 16 Uhr.


Weihnachtsabend des Gymnasiums an der Heinzenwies Idar-Oberstein

Zu unserem Weihnachtsabend am

neu!! Freitag, 14.01.2011,

laden wir alle herzlich in unsere festlich geschmückte Aula ein.

Musik und Bilder aus 7 Jahrhunderten werden uns auf die Festtage einstimmen.

Ab 19.00 Uhr erwarten Sie allerlei Köstlichkeiten.

Um 19.30 Uhr beginnt das Programm



!!! Jahresversammlung Förderverein verlegt !!!

Wegen der extremen winterlichen Verhältnisse wird die Jahresversammlung
des Fördervereins auf Freitag, 14.01.2011, 17 Uhr verlegt.


Einladung zur Jahresversammlung des Fördervereins

Termin: Dienstag, 21. Dezember 2010, 17.00 Uhr
Ort: Gymnasium an der Heinzenwies

Download Einladung & Tagesordnung


Pressemitteilung: Gymnasium an der Heinzenwies

Landesdatenschutzbeauftragter empfängt Medienscouts von der Heinzenwies

Mainz. Die Medienscouts des Gymnasiums an der Heinzenwies stellten in Mainz dem Datenschutzbeauftragten von Rheinland-Pfalz, Edgar Wagner, in einem Vortrag ihre Arbeit an der Schule vor. Die Schülerexperten für Gefahren im Internet aus Idar-Oberstein wurden als landesweit erste Gründungsmitglieder in den Junior-Beirat des LfD berufen. Sie sollen künftig regelmäßig dem Datenschutzbeauftragten von ihren Tätigkeiten an der Schule berichten und sich dabei mit Medienscouts anderer Schulen austauschen und vernetzen. Zu den Aufgaben der Medienscouts gehören Vorträge in Klassen und die Beratung einzelner Schüler hinsichtlich des Umgangs mit z.B. Social Communities, Chats, Computerspielen, Urheberrechten, Passwörtern, Cybermobbing usw.

Nähere Informationen: Presseartikel Junior-Beirat beim Landesbeauftragten gegründet



Heinzenwies-Schüler befragen Experten

Im Rahmen der diesjährigen Begabtenförderung (Kirner Modell) des Gymnasiums an der Heinzenwies stellen sich die Schülerinnen und Schüler unter der Obhut von Frau Dr. Andrea Kaus-Thiel im Fachgebiet Biologie/Chemie einer besonderen Herausforderung: In fächerübergreifender Kooperation mit der Fachrichtung Mathematik/Physik unter der Leitung von Herrn Oberstudiendirektor Werner Lehnen und Frau Studienrätin Alexandra Lindemann und der Robotik-AG nehmen sie am bundesweiten First-Lego-League (FLL)-Wettbewerb teil. Hierbei steht in diesem Schuljahr das Thema Biomedizin unter dem Motto "Body Forward" im Mittelpunkt. Ziel ist es, unter Einbezug von Experten einen eng gesteckten Teilbereich dieses interessanten Feldes intensiv zu bearbeiten, innovative Ideen einzubringen und in einer kurzen Präsentation darzulegen.

Das FLL-Team des Heinzenwies-Gymnasiums entschied sich für die Bereiche Optik und Akustik, da diese auch in der Bevölkerung eine besondere Relevanz aufweisen. Neben Interviews mit ortsansässigen Augen- bzw. Hals-Nasen-Ohrenärzten boten vor allem die Gastvorträge von Herrn Bernd Becker, Uhrmacher und Optikermeister (Optik-Becker-Uhren, Idar-Oberstein), sowie von Herrn Daniel Mecklenbeck, Hörgeräteakustikmeister (Hörakustik Geers, Boppard, Nahezentrum), detaillierte Einblicke in die biologisch-physikalischen Grundlagen der Materie. Des Weiteren lieferten die beiden Experten einen hervorragend dokumentierten Abriss der historischen Entwicklung optischer Korrekturmöglichkeiten vom Beryll zur Lasertechnik bzw. der Hörgeräteakustik vom Hörrohr zum Implantat.

Basierend auf dieser stabilen Grundlage können die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen kreativen und innovativen Ideen erarbeiten und präsentieren und Anfang Dezember hoffentlich die Jury überzeugen.


FRITZ-WALTER-CUP

Beim Schulfußballturnier für Fünft- und Sechstklässler um den Fritz-Walter-Cup kämpften in der vergangenen Woche acht Jungen- und acht Mädchen-Mannschaften in der Mikadohalle um die Tickets für die Zwischenrunde.
In beiden Teilnehmerfeldern der Jungen ging es sehr spannend zu. Während in der Gruppe 1 die Realschule Plus Idar-Oberstein (40295) souverän den Gruppensieg erreichte, wurde dieser in Gruppe 2 von der GRS Glan Münchweiler erst im letzten Spiel gegen das Gymnasium an der Heinzenwies durch einen klaren 4:1 Sieg erreicht. Im Jungenfeld sind nur die Gruppensieger für die Zwischenrunde qualifiziert, auf den Plätzen folgten die beiden Mannschaften des Ausrichters Gymnasium an der Heinzenwies, die Realschule Plus Idar-Oberstein (41779), die beiden Mannschaften der Realschule Plus Birkenfeld und die zweite Mannschaft der Realschule Plus Idar-Oberstein (40295).
Das Turnier der Mädchen erlaubte den Ersten und Zweiten beider Gruppen das Erreichen der Zwischenrunde. Während in Gruppe 1 das Gymnasium an der Heinzenwies das Geschehen dominierte, war es auch bei diesem Wettbewerb in Gruppe 2 ein heißer Kampf um die Platzierungen, bei dem die Realschule Waldmohr die Nase vorn behalten konnte. Auf den zweiten und damit ebenfalls qualifizierten Plätzen landeten in den beiden Gruppen die Realschule und das Gymnasium Lauterecken. Die Realschule Plus Birkenfeld, die Realschule Plus Baumholder und die zweiten Mannschaften des Gymnasiums an der Heinzenwies und der Realschule Plus Waldmohr mussten sich leider nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden.
Insgesamt nahmen 68 Mädchen und 70 Jungen mit viel Spielfreude an der Vorrunde des Fritz Walter Cups teil - auf den Fotos sind die Kinder in den von der Fritz Walter Stiftung bereitgestellten T-Shirts zusehen. (Jasmin Brust)


Großer Erfolg für Lateinschülerinnen des Gymnasiums an der Heinzenwies:
Kathrin Klein gewinnt den ersten Preis und den Sonderpreis der italienischen Botschaft

Der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Altphilologenverbandes (DAV) schreibt in jedem Jahr mit dem Certamen Rheno-Palatinum einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 aus, die überdurchschnittliche Leistungen in den Fächern Griechisch und Latein vorweisen.

Im Frühjahr 2010 ging das Certamen, ein dreistufig aufgebauter Hochbegabtenwettbewerb bereits in seinen 25. Durchgang. Der Wettbewerb besteht in der ersten Runde aus einer Übersetzungsklausur, dann folgt in der zweiten Runde eine Hausarbeit und in der dritten Runde schließlich ein Kolloquium. Als Gewinn winkt die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Gleich zwei Schülerinnen des Gymnasiums an der Heizenwies waren in diesem Jahr erfolgreich: Miriam Neuhoff, jetzt MSS 13, gewann in der ersten Stufe eine Urkunde für besonders anerkennenswerte Leistungen und damit die Zulassung zur zweiten Stufe. Kathrin Klein, ebenfalls MSS 13, schrieb unter allen Teilnehmern aus Rheinland-Pfalz die beste Klausur und gewann den ersten Preis sowie den Sonderpreis der italienischen Botschaft. Dieser Sonderpreis beinhaltet einen Sprachaufenthalt an der Universität von Peru-gia.

Die Leistungen der beiden Schülerinnen sind um so höher zu bewerten als sie sich oft mit Schülerinnen und Schülern messen müssen, die von altsprachlichen Schulen kommen, in denen Latein bereits ab der fünften Klasse unterrichtet wird.




Traditionelles Weihnachtssingen am Baum

Eine schöne Tradition wird fortgesetzt: Wie jedes Jahr in der Adventszeit findet auch in diesem Jahr an allen vier Adventsmontagen jeweils in der ersten Pause das traditionelle Singen am Baum statt. Die Musiklehrer der Schule präsentieren mit ihren Schülerinnen und Schülern Weihnachtliches am großen, selbst geschmückten Weihnachtsbaum in der Aula. Zuhörer sind herzlich eingeladen!


Leandro Worst erhält Stipendium bei der START-Stiftung

Leandro Worst, Schüler der Klasse 10b des Gymnasiums an der Heinzenwies erhält seit dem Schuljahr 2010/2011 ein Stipendium der START-Stiftung. Die Stiftung unterstützt Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und berücksichtigt für die Vergabe des Stipendiums insbesondere Persönlichkeit, Engagement und schulische Leistungen der Bewerber. Der Notendurchschnitt der Schülerinnen/Schüler sollte besser als 2,5 sein und die Schülerin/der Schüler sollte sich für andere Menschen engagieren, sei es als Schulsanitäter/in, Klassensprecher/in oder als Übungsleiter/in im Sportverein.
Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen mit Migrationshintergrund. Dies bedeutet, dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder in Deutschland geboren sein sollten, aber mindestens ein Elternteil oder die Großeltern zugewandert sein müssen.

Wer sich für ein solches Stipendium interessiert, sollte auf jeden Fall auch Leandros folgenden Bericht lesen, den er über seine Teilnahme an der offiziellen Stipendienverleihung im Mainzer Landtag am 23 September 2010 verfasst hat.


Das Singen für die Weihnachtsfeier der Schule am 21. Dezember 2010 findet an folgenden Terminen statt:

Do 18.11., 20 Uhr
Sa  04.12. 11 Uhr
Mi 15.12. 20 Uhr

Eingeladen sind Eltern und Freunde!

J. Gerhold


Drei Jahre Schulvereinbarung am Gymnasium an der Heinzenwies:
Schulvereinbarungsposter mit den Unterschriften der neuen Fünftklässler aktualisiert

Drei Jahre gibt es sie nun: eine gemeinsame Schulvereinbarung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern am Gymnasium an der Heinzenwies. Sie wurde von allen Beteiligten gemeinsam erarbeitet und enthält Leitlinien, um das Zusammenleben und den schulischen Alltag bewusster zu gestalten. Sie soll die erfolgreiche Zusammenarbeit untereinander fördern und Orientierung über gemeinsame Werte und Ziele geben. So soll eine Schulgemeinschaft entstehen, in der jeder für den anderen Interesse zeigt und alle miteinander ins Gespräch kommen, um Schule zu einem Lebensraum werden zu lassen, in dem sich alle Beteiligten wohl fühlen und wo sie jeden Tag gerne hinkommen.

Die Zustimmung zu den Werten, Zielen und Grundregeln der Schulvereinbarung ist grundsätzlich freiwilliger Natur. Jeder Einzelne, ob Schüler, Lehrer oder Elternteil, kann frei entscheiden, ob er oder sie die Vereinbarung unterzeichnet und sich so zu ihrer Einhaltung verpflichtet. Nach drei Jahren ist die Schulvereinbarung heute fester Bestandteil des Schullebens am Gymnasium an der Heinzenwies und bildet eine Basis für die gemeinsame Arbeit.

So erhielten auch die neuen Fünftklässler an ihrem ersten Schultag die Schulvereinbarung der Schule ausgehändigt und konnten danach mit ihren Eltern zusammen frei entscheiden, ob sie die Vereinbarung annehmen wollten. In überwältigender Mehrheit entschieden sie sich zur Unterzeichnung. Die Unterschriften der Schüler wurden dann auf einem Fotoausschnitt festgehalten, der nun von den jeweiligen Klassensprechern auf dem großen Schulvereinbarungsposter in der Aula eingesetzt wurde, sodass das Poster, das die Schule zeigt, nun wieder komplett ist.



Biomedizin in der Schule: Gymnasium an der Heinzenwies nimmt erstmals an Roboterwettbewerb First Lego League (FLL) teil

Biomedizinische Forschung in der Schule? Einen Roboter dazu bringen, dass er einen Gipsverband am Armknochen anbringt oder einen Herzschrittmacher ins Herz einsetzen? Eine Zukunftsvision? Nein, in der neu gegründeten Robotik-AG des Gymnasiums an der Heinzenwies findet genau dies zur Zeit statt. Erstmals nimmt ein Team der Schule in diesem Jahr an dem Roboterwettbewerb First Lego League (FLL) teil, der von Hands on Technology e.V. betreut wird und diesmal unter dem Thema "Body Forward" steht. Dabei tauchen die teilnehmenden Teams in die Welt der Biomedizin ein. Sie werden den neuesten Stand der Biomedizin und die in ihr verwendete Technik erforschen. Dabei sind Kreativität und Köpfchen gefragt: Die Schüler entdecken neue Wege, Verletzungen zu heilen oder überlegen, wie das Leistungsvermögen des Körpers gesteigert werden kann. Sie kommen in Kontakt mit Experten und entwickeln unkonventionelle Lösungen, mit dem Ziel, Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

Der Wettbewerb

Am 3. September 2010, dem sogenannten Kickoff-Tag, fiel der Startschuss für den Wettbewerb mit der zentralen Veröffentlichung der Wettbewerbsaufgaben. Die Teilnehmer dürfen zwischen 10 und 16 Jahren alt sein. Ein Team besteht aus fünf bis zehn Mitgliedern und einem Coach, der das Team betreut. An unserer Schule wird die AG von Frau Lindemann und Herrn Lehnen geleitet und findet immer dienstags in der 7./8. Stunde statt. Bis Anfang November - dann sind die FLL-Regionalwettbewerbe - haben die Teams nun Zeit, die Aufgaben zu lösen. Unter dem Teamnamen ROBOHEINZ wird das Gymnasium an der Heinzenwies auf dem Regionalwettbewerb in Rockenhausen zum ersten Mal antreten. Der Wettbewerb besteht aus vier Kernelementen, die von einer Jury bewertet werden: dem Robot-Game, dem Roboterdesign, einer Forschungspräsentation des Forschungsauftrags und Teamwork. Die First Lego League hat sich mit ihrem Wettbewerb vier Ziele gesetzt: Roboter sollen gebaut werden und miteinander konkurrieren, Aufgaben sollen miteinander in Verbindung gesetzt, ein wissenschaftliches Verständnis gegenüber dem Wettbewerbsthema soll entwickelt und innovative Lösungen sollen gefunden werden.

Das Robot-Game

Das FLL-Robot-Game wird mit autonomen Robotern gespielt, die eigenständig auf einem Spielfeld agieren müssen. Für die Konstruktion der Roboter gelten strenge Vorschriften. Grundsätzlich dürfen nur Legobauteile verwendet werden, alle Original-Legobausteine, auch alte, sind erlaubt. Aber es darf nicht geklebt, markiert oder gebohrt werden. Die Roboter müssen am Ende z.B. in der Lage sein, einen Herzfehler zu reparieren, eine Knochenbrücke ins Bein einzusetzen oder ein verengtes Gefäß durch eine Gefäßprothese zu erweitern. Clevere Ingenieurskunst ist hier gefragt. Am Wettbewerbstag spielt jedes Team drei sogenannte Matches, die jeweils zweieinhalb Minuten dauern.

Der Forschungsauftrag

Der Forschungsauftrag beschäftigt sich in dieser Saison ebenfalls mit der Welt der Biomedizintechnik. Die Teams sollen nach neuartigen Wegen suchen, Verletzungen und Krankheiten zu heilen und sich mit der Frage auseinandersetzen: Welche Probleme hindern Menschen da-ran, ein gesundes und glückliches Leben zu führen? Dabei müssen die Schüler auch das Gespräch mit Experten wie Wissenschaftlern, Ärzten, Krankenpflegern oder Medizintechnikern suchen und Interviews führen. Und schließlich muss das Team überlegen: Wie können wir helfen, eins dieser Probleme, die Menschen in ihrem Leben behindern, zu lösen? Betreut wird dieser Wettbewerbsteil von Frau Dr. Kaus-Thiel.
Schließlich gilt es noch, sich eine kreative und überzeugende Präsentation der Forschungsergebnisse zu überlegen, mit der die Jury überzeugt werden kann.

Teamwork

Um diesen hohen Anforderungen zu genügen sind natürlich Teamwork, Engagement und Kreativität nötig. Denn nicht zuletzt gibt es auch einen FLL-Pokal für "Bestes Teamwork" zu gewinnen. Vertrauen, Leistungsbereitschaft, Begeisterung, Respekt für andere und die Teaminteraktion werden hier bewertet.

Eine aufregende Zeit liegt also bis November noch vor dem Team!



Wahl des Schulelternbeirates, des Schulausschusses und des Schulbuchaussschusses

 Am Mittwoch, dem 22.9.2010, um 19:00 Uhr wird in der Aula der Schule die Wahl des Schulelternbeirates, des Schulausschusses und des Schulbuchaussschusses durchgeführt. Wahlberechtigt sind nach der Schulwahlordnung die Klassenelternsprecherin oder den Klassenelternsprecher sowie die Stellvertreterin oder der Stellvertreter. Wählbar ist nach der Schulwahlordnung jeder sorgeberechtigte Elternteil (§37 Abs. 2 des Schulgesetzes -SchuIG-) und mit der Erziehung und Pflege minderjähriger Schülerinnen und Schüler Beauftragte (§37 Abs. 3 SchulG).



Erfolg bei DELF

Zum dritten Mal in Folge waren alle SchülerInnen des Gymnasiums erfolgreich beim Französischtest DELF 2010.
32 SchülerInnen der Klassenstufen 8-12 haben sich in einem schriftlichen und mündlichen Prüfungsteil qualifiziert und das international gültige Sprachzertifikat erworben. der weltweit standardisierte Test gibt Aufschluss über die Kommunikationskompetenz auf den Leistungsstufen A1 A2 B1 und B2.
Besonders erfreulich war der ERfolg von 3 Oberstufenschülern (Mira Fink / Annetta Göttmann/ Philipp Pfeiffer), die sich als erste Schüler unseres Gymnasiums den Anforderungen der B2 Prüfung gestellt haben.
Die Schulgemeinschaft gratuliert den Schülern und dankt ihren engagierten Lehrern Frau Neelsen und Herrn Pesi, die sie in zahlreichen Ag Stunden auf den Test vorbereitet haben.

Auch in diesem Schuljahr haben die SchülerInnen Gelegenheit, das internationale Zertifikat zu erwerben. Interessenten beachten bitte den Aushang ander DELF Tafel in der Eingangshalle unserer Schule.

Thomas Hertwig (DELF Koordinator)


79 neue Fünftklässler starten am Gymnasium an der Heinzenwies

Mit einem gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst in der Stadtkirche Idar, der in diesem Jahr unter dem Motto "Wurzeln schlagen in der neuen Schule" stand, wurden am vergangenen Montag 79 neue Fünftklässler am Gymnasium an der Heinzenwies begrüßt. Anschließend ging es dann zur Schule, wo die neuen Schüler und ihre Eltern von Oberstudiendirektor Werner Lehnen und Orientierungsstufenleiter Jan Schwab in Empfang genommen und im Rahmen einer Begrüßungsfeier über das Schulleben an der neuen Schule informiert wurden. Mitgestaltet wurde die Begrüßungsfeier von den Musiklehrern Jutta Gerhold und Thomas Hertwig, ihren Schülern und dem Chor. Aber auch sportliche Unterhaltungspunkte wie Jonglieren oder Rope-Skipping standen auf dem Programm. Danach lernten die "Neuen" dann ihre Klassenleiter kennen, die ihnen ihre Klassenräume zeigten und sie mit der neuen Schule vertraut machten.
Allen neuen Fünftklässlern wünschen wir einen guten Start und ein schnelles Einleben an "der Heinzenwies"!