Die Orientierungsstufe

Die ersten beiden Klassenstufen (Jahrgangsstufen 5 und 6) der weiterführenden Schule bilden die Orientierungsstufe. Diese Stufe leitet Herr Schwab. Sie ist als pädagogische Einheit anzusehen, die Orientierung über die weitere Schullaufbahn der Kinder und die für sie geeignete Schulform geben soll.

Aufnahmebedingungen

Voraussetzung für die Aufnahme in die Orientierungsstufe des Gymnasiums ist der erfolgreiche Abschluss der Grundschule. Die Entscheidung zum Übergang auf die weiterführende Schule fällen die Eltern, jedoch sollte sie erst nach gründlicher Beratung durch die Grundschule und vor dem Hintergrund der dort ausgesprochenen Empfehlungen erfolgen. Beratungsgespräche an der aufnehmenden Schule sind ebenfalls nach Voranmeldung möglich.

Anmeldung / Termine

Die persönliche Anmeldung erfolgt durch die Erziehungsberechtigten. Mitzubringen sind hierzu:

  • das Halbjahreszeugnis der Klassenstufe 4
  • die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch (zur Einsicht)
  • das Anschreiben der Grundschule
  • das Empfehlungsschreiben (fakultativ)

Im Vorfeld der Anmeldung findet in der Aula des Gymnasiums an der Heinzenwies ein Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Fünfklässler statt (siehe Terminliste).

Die Anmeldung erfolgt von Mitte bis Ende des Monats Februar im Sekretariat. Den genauen Termin sowie die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte den Informationen an anderer Stelle auf der Homepage

Aufgaben der Orientierungsstufe

Sie soll

  • einen erfolgreichen Übergang von der Grundschule zum Gymnasium gewährleisten
  • in die fachlichen Anforderungen des Gymnasiums einführen
  • die Fähigkeiten und Schwerpunkte der Schülerinnen und Schüler wecken, fördern und entwickeln und somit den Grundstein für eine positive Schulentwicklung des Kindes legen
  • durch langfristige Beobachtung und in Zusammenarbeit mit den Eltern die Entscheidung über die geeignete Schullaufbahn sichern.

Am Gymnasium an der Heinzenwies wird dies insbesondere durch folgende, den Unterricht begleitenden Maßnahmen bzw. Aktivitäten realisiert:

  • intensive Beratungsarbeit
  • verstärkte Betreuung in der Übergangsphase von der Grundschule ins Gymnasium
  • Vermittlung bzw. Vertiefung von wichtigen Lern- und Arbeitstechniken
  • zahlreiche außerunterrichtliche Angebote (Arbeitsgemeinschaften u. a.).

Beratung

Beim Übergang und in der Orientierungsstufe finden verschiedene Veranstaltungen und Elternabende zur Informationsvermittlung statt.

Kontinuierliche stufeninterne Beratungsgespräche der beteiligten Lehrkräfte bilden die Grundlage für fundierte Aussagen zu Verhalten und Leistungen der Schüler und sind daher in der Orientierungsstufe besonders wichtig. Auch mit den Grundschulen bestehen enge Kontakte; es werden u.a. Informationen über die neu aufgenommenen Schüler ausgetauscht, um sicherzustellen, dass ein möglichst reibungsloser Übergang ins Gymnasium erfolgt.

Diese Aktivitüten bilden in ihrer Gesamtheit die Grundlage für die Gespräche, die die Klassenleitungen und die Fachlehrkräfte bei Bedarf mit den Eltern führen und die an unserer Schule traditionsgemäßeinen hohen Stellenwert haben.

Übergangsphase von der Grundschule zum Gymnasium

Schnuppertage für die angemeldeten Kinder am Ende des Schuljahres

Das Gymnasium an der Heinzenwies lädt zum Schuljahresende alle angemeldeten Kinder zu einem Schnuppertag in unsere Schule ein, wobei u.a. allgemeine Informationen, ein Rundgang durch die Schule, erste Gespräche mit Lehrern und Schülern, Unterrichtsbesuche ... dafür sorgen, dass die Kinder untereinander erste Kontakte knüpfen und eventuelle Ängste gegenüber der neuen Schule abbauen.

Eingewöhnungsphase zu Beginn des neuen Schuljahres

1.Tag

  • Ökumenischer Gottesdienst ( fakultativ )
  • 9.45 Uhr: Begrüßungsveranstaltung in der Aula (Informationen und kleines Programm) für alle neuen Kinder mit Eltern und Verwandten
  • anschließend bis 11.55 Uhr: Unterricht mit der Klassenleitung

2.Tag

8.00 -11.55 Uhr: Unterricht mit der Klassenleitung

3.Tag

Beginn des regulären Unterrichts nach Plan

Patenschaften

Engagierte Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse übernehmen Patenschaften für die neuen Schüler. Sie machen die neu aufgenommenen Schüler mit den Gepflogenheiten der neuen Schule vertraut und sind in den Pausen Ansprechpartner für alle möglichen Fragen.

Kennenlerntage außerhalb der Schule

Zu Beginn des Schuljahres fahren alle 5. Klassen - unter Mitwirkung von Patinnen und Paten - zu einer 2-tägigen Freizeit in die Ferienanlage des Kreises nach Hattgenstein. Ziel dieser Maßnahme ist ein vertieftes Kennenlernen und ein möglichst schnelles Zusammenwachsen der Klassengemeinschaft in einer netten, aufgelockerten Atmosphäre.

Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken

Ergänzend zu den fachwissenschaftlichen Inhalten, die im Gymnasium nach wie vor eine zentrale Stellung haben, sind Methodenkompetenzen von besonderer Bedeutung. Daher wird in der Orientierungsstufe großen Wert auf die Vermittlung - bzw. auf die Erweiterung der in den Grundschulen bereits eingeübten Lern- und Arbeitstechniken gelegt. Durch Methodentraining soll die Lernenden Schlüsselqualifikationen wie u.a. Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Organisationskompetenz erwerben und permanent anwenden.

Fremdsprachenwahl

Mit dem Schuljahr 2009/2010 wird die obligatorische 2. Fremdsprache (Wahlmöglichkeit zwischen Französisch und Latein) bereits ab dem 6. Schuljahr eingeführt. Aus organisatorischen Gründen findet diese Wahl in Form einer Vorwahl bereits bei der Anmeldung der zukünftigen 5. Klassen im Februar statt. Hinweise zu den beiden wählbaren Sprachen erhalten sie auf unserer Homepage. Weitere Informationen sind bei dem im Gymnasium stattfindenden Informationsabend Ende Januar im Vorfeld der Anmeldung zu erhalten (siehe Terminliste). Hier besteht auch die Möglichkeit zur Klärung entsprechender Fragen mit Vertretern dieser Fachbereiche.

Abschluss der Orientierungsstufe

Für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ist nach der Orientierungsstufe ein Verbleiben am Gymnasium oder ein Wechsel zu einer anderen Schulart (Realschule, Hauptschule oder Regionale Schule) möglich.

Die Klassenkonferenz spricht am Ende der 6. Klasse eine Empfehlung für den weiteren Schulbesuch aus. Sollte die Klassenkonferenz dann der Meinung sein, dass ein Wechsel zu einer der anderen Schularten notwendig ist, so werden die Eltern darüber rechtzeitig informiert. Diese Empfehlung ist dann verbindlich, wenn nach der 5. Klasse ebenfalls eine derartige Empfehlung ausgesprochen worden ist.

Die Klassenstufe 7 des Gymnasiums wird von denjenigen Schülerinnen und Schülern besucht, die

  • im Gymnasium am Ende der 6. Klasse in die Klasse 7 versetzt sind
  • nach dem Besuch der Orientierungsstufe einer anderen Schulart eine besondere Empfehlung für das Gymnasium erhalten
  • sich mit der Versetzung in die 7. Klasse einer anderen Schulart (ohne die entsprechende Empfehlung) einer erfolgreichen Aufnahmeprüfung unterzogen haben.